Dynamo: Widerspruch gegen DFB-Strafantrag

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Die Fans von Dynamo Dresden sorgen immer wieder für Ärger.

Dresden - Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden wird gegen den Strafantrag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vom 12. Juni Widerspruch einlegen.

Der Verein erbat sich nach eigenen Angaben zudem eine Fristverlängerung, um die Begründung einzureichen. Grund dafür ist, dass der neue Geschäftsführer Christian Müller erst am kommenden Montag seinen Dienst in Dresden antritt.

Der DFB hatte aufgrund von Vorkommnissen während des Heimspiels gegen 1860 München und bei der letzten Saisonpartie bei FSV Frankfurt einen Teilausschluss der Fans beantragt. Demnach dürfte Dynamo im ersten Heimspiel der neuen Spielzeit nur 10 000 Karten an die eigenen Fans und 3000 Tickets an die Gäste verkaufen. Außerdem soll der Verein eine Geldstrafe von 20 000 Euro zahlen. Gegen München waren Becher auf einen Schiedsrichterassistenten geworfen worden, in Frankfurt brannten Dynamo-Anhänger Pyrotechnik ab und stürmten nach dem Abpfiff auf den Rasen.

In der vorigen Saison hatte der DFB den Club bereits zu einem Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit verurteilt. Damals reagierte der Verband auf Ausschreitungen beim Pokalspiel bei Borussia Dortmund.

dpa

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