Diva Diego: "Diese Strafe kenne ich nicht"

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Diego grübelt über seine Zukunft. Ein Gespräch mit Felix Magath im Trainingslager soll Klarheit schaffen.

Wolfsburg - Diegos Zukunft beim VfL Wolfsburg steht weiter in den Sternen. Ein Gespräch im Trainingslager soll die Zukunft des Spielmachers klären. Einer seiner Mitspieler will in Wolfsburg bleiben.

Der launische Spielmacher Diego vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg will von einer angeblichen Rekordstrafe nichts wissen. „Diese Strafe kenne ich nicht“, sagte Diego dem Fachmagazin kicker. Medienberichten vom Mittwoch zufolge soll der Brasilianer aufgrund seiner Flucht aus dem Mannschaftshotel vor dem letzten Spiel der abgelaufenen Saison bei 1899 Hoffenheim (3:1) mit einer Geldstrafe in Höhe von 500.000 Euro belegt worden sein. Die Summe wollte auch VfL-Sprecher Gerd Voss nicht kommentieren. Am Freitag (18.00 Uhr) wird Diego zum Trainingsauftakt des Meisters von 2009 zurück in Deutschland erwartet. „Ich fliege heute Nacht zurück nach Deutschland“, bestätigte Diego am Mittwoch.

Wolfsburgs erste Trainingseinheit nach der Sommerpause bildet erstmals ein Testspiel. In Gifhorn treten die Niedersachsen, die in der Vergangenheit stets mit einem Laktattest in die Vorbereitung gestartet waren, gegen eine Regionalauswahl an.

Während des anschließenden Trainingslagers in Oeversee bei Flensburg soll es zu einem ersten Gespräch von Diego und Trainer Felix Magath kommen. Dabei soll über die Zukunft des 26-Jährigen entschieden werden. Das Ergebnis kann Diego noch nicht abschätzen: „Ich muss das Gespräch abwarten. Fakt ist, dass ich noch einen Vertrag habe. Das müssen alle respektieren. Was wir tun müssen, tun wir zusammen.“

Tuncay will in Wolfsburg bleiben Wolfsburg

Der türkische Fußball-Nationalspieler Tuncay Sanli will den Bundesligisten VfL Wolfsburg nun doch nicht verlassen. Allerdings knüpft der 29-Jährige seinen Verbleib daran, die Chance auf mehr Einsätze zu bekommen. “Ich werde mit Trainer Felix Magath sprechen. Wenn er mich will, bleibe ich“, sagte Tuncay den “Wolfsburger Nachrichten“.

Der Offensivspieler war erst im Januar zum Meister von 2009 gewechselt, allerdings hatten Ex-Trainer Steve McClaren und der inzwischen entlassene Manager Dieter Hoeneß den Transfer abgeschlossen. Unter Magath kam Tuncay kaum zum Einsatz und wurde deshalb mit einem Wechsel in die Türkei in Verbindung gebracht.

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Einen bereits feststehenden Wechsel zu Fenerbahce Istanbul dementierte Tuncay. “Ich werde definitiv nicht zu Fenerbahce wechseln. Was soll ich dort?“, fragte Tuncay. “Aber ich muss mir Gedanken um meine Zukunft machen. Wenn ich nicht eingesetzt werde, werde ich einen anderen Klub suchen.“ Sein Vertrag in Wolfsburg läuft noch bis 2014.

sid/dapd

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