Bierhoff sagt Unterstützung zu

Schwulen-Outing "wird nicht ewig lange dauern"

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Oliver Bierhoff

München - Oliver Bierhoff hat die anhaltenden Diskussionen um Führungsspieler und Hierarchien im DFB-Team mit deutlichen Worten gekontert und sich auch zum Thema Homosexualität im Fußball geäußert.

„Diese Führungsspieler-Rolle und die flache Hierarchie-Diskussion gehen mir mittlerweile auf den Keks! Der Umgang hat sich einfach geändert, nicht nur in einer Mannschaft, sondern auch in Unternehmen und Familien. Wir haben Spieler, die Verantwortung übernehmen, wie Philipp Lahm oder Bastian Schweinsteiger, aber der Umgang mit der Führung ist eben ein ganz anderer als vor 15, 20 Jahren“, sagte Bierhoff im Bayerischen Rundfunk bei Bayern3.

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In Bezug auf schwule Spieler im Profi-Fußball erwartet der 44-Jährige indes, „dass es nicht ewig lange dauern bis einer an die Öffentlichkeit gehen wird. Aber wenn du der Erste bist, dann weißt du, dass du durchs Feuer gehen musst! Es ist der letzte Schritt, den der Fußball in Richtung Normalität gehen muss“, betonte Bierhoff. Und wenn sich ein Spieler outen würde, „bin ich überzeugt, dass wir in der Nationalmannschaft vereint für diesen Spieler da wären und ihn unterstützen würden“.

sid

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