Hopp: Macht's wie 1954

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Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp sieht bei der derzeitigen Situation Parallelen zu 1954.

Hoffenheim - Mäzen Dietmar Hopp vom Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim glaubt mit Blick auf die anstehende EM in Polen und der Ukraine nicht an ein Trauma der Bayern-Profis.

„Ich bin überzeugt, dass der Frust schnell verdaut ist und dass es wie 1954 wird, als die Lauterer die ganz große Endspiel-Klatsche locker verdaut haben“, sagte Hopp der Rhein-Neckar-Zeitung.

Der SAP-Mitbegründer macht keinen Hehl daraus, dass ihn die Situation nach dem so unglücklich verlorenen Champions-League-Endspiel des FC Bayern gegen den FC Chelsea an die von 1954 erinnert. Damals hatte der 1. FC Kaiserslautern im Finale um die deutsche Meisterschaft gegen Hannover 96 (1:5) verloren, ehe die Nationalmannschaft Weltmeister wurde.

„Sepp Herberger ließ sich nicht beirren und fuhr mit Fritz und Ottmar Walter, Horst Eckel, Werner Liebrich und Werner Kohlmeyer in die Schweiz zur legendären Fußball-WM. Von Hannover 96 war kein Spieler dabei“, erklärte Hopp und wagte eine Prognose: „Meine Erwartungen sind recht hoch, denn ich glaube, dass Deutschland ins Halbfinale kommen wird.“

Hopp ist Besitzer des Hotels in Tourrettes/Südfrankreich, in dem sich die DFB-Auswahl zur Zeit auf die EM-Endrunde vorbereitet. Der 72-Jährige hat die Anlage für rund zwei Millionen Euro bauen lassen. Nach dem Abschluss des Trainingslagers soll sie in den Besitz der Gemeinde übergehen.

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SID

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