Diego: "Will da spielen, wo man mich liebt"

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Diego ist derzeit vom VfL Wolfsburg an Atletoco Madrid ausgeliehen.

Wolfsburg - Der brasilianische Spielmacher Diego steht einer Rückkehr zum Bundesligisten VfL Wolfsburg nach der Saison kritisch gegenüber. Der Brasilianer möchte geliebt werden.

„Es ist noch zu früh, um darüber zu sprechen, was passieren kann oder nicht. Ich will jedenfalls da spielen, wo man mich liebt und wo man mich in Ruhe spielen lässt“, sagte der 26-Jährige, der von Wolfsburg noch bis zum Saisonende an den spanischen Erstligisten Atletico Madrid ausgeliehen ist, dem Hörfunksener Onda Cero in Spanien.

Einen Kontakt mit Wolfsburgs Trainer-Manager Felix Magath gab es in letzter Zeit nicht, auch deswegen habe er sich mit dem Wechsel zurück nach Niedersachsen noch nicht weiter beschäftigt. „Ich habe Magaths Aussagen über mich in der Presse gelesen, aber ich habe weder mit ihm noch mit anderen Verantwortlichen aus Wolfsburg gesprochen“, sagte Diego, der mit Madrid in der Vorwoche nach dem Triumph über Hannover 96 in das Halbfinale der Europa League eingezogen war.

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Die launische Mittelfeld-Diva fühlt sich in Spanien wohl. „Ich bin sehr glücklich und zufrieden, seitdem ich in Madrid angekommen bin. Ob ich bleibe oder nicht, ist die Arbeit anderer Leute“, sagte Diego: „Jetzt will ich erst mal die Saison ordentlich zu Ende spielen, denn ich bin in einer wunderbaren Mannschaft.“

In Wolfsburg hatte Magath den Brasilianer im Juni 2011 nach Querelen aussortiert und schließlich einem Leihgeschäft mit Atletico zugestimmt. Gerade nach der starken Vorstellung in der Europa League gegen Hannover lobte der 58-Jährige sein früheres Sorgenkind jedoch in den höchsten Tönen. „In so einer Form wie gegen Hannover ist Diego ein Gewinn für alle Mannschaften. Seine Situation muss neu bewertet werden“, sagte Magath der Sport Bild.

Diego konzentriert sich derweil weiter auf die sportlichen Aufgaben: Am Mittwoch empfängt Atletico Real Madrid zum brisanten Stadtderby. „Sie sind sicher das beste Team der Liga, aber wir wollen gewinnen“, sagte der Brasilianer.

SID

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