Verlängerung war ungültig

Benaglio mit Magath-Klausel im Vertrag

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Diego Benaglio könnte den VfL Wolfsburg im Sommer verlassen

Wolfsburg - Vertragswirbel um Diego Benaglio: Weil beim Torwart des VfL Wolfsburg eine "Magath-Klausel" im Vertrag stand, hätte er im Sommer den Verein verlasen können. Die Lösung folgt prompt.

Der Schweizer Nationaltorhüter bleibt mindestens bis Ende Juni 2016 bei den Wölfen, es gibt zudem eine Option auf ein weiteres Jahr.

„Ich bin froh, dass wir eine Lösung gefunden haben und dass die Vertragsverlängerung über die Bühne gegangen ist. Alles ist bereinigt und klar“, sagte Benaglio. Ohne neuen Vertrag hätte der 29-Jährige am Saisonende ablösefrei wechseln können.

Zuvor hatte VfL-Manager Klaus Allofs eingeräumt, dass die im vergangenen Jahr stolz verkündete Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2017 ungültig ist. „Der Vertrag ist aus mehreren Gründen nicht von zwei Geschäftsführern unterschrieben worden. Damit ist es rechtlich betrachtet auch kein gültiger Vertrag“, sagte Allofs.

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Die Sport Bild hatte berichtet, dass Geschäftsführer Wolfgang Hotze den damals ausgehandelten Vertrag anders als Ex-Geschäftsführer Felix Magath nicht unterschrieben hatte, weil er angeblich eine so genannte „Magath-Klausel“ enthielt. Die hätte Benaglio die Möglichkeit gegeben, für eine Ablöse von angeblich sechs Millionen Euro den Verein zu verlassen, falls der Trainer des Klubs nicht mehr Felix Magath heißt.

„Dinge, die man in Vertragsverhandlungen diskutiert, sind oft situationsabhängig“, sagte Benaglio nun dazu: „Mit Dieter Hecking und Klaus Allofs sind wir nun gut aufgestellt, deshalb ist es richtig, den neuen Vertrag zu unterschreiben.“

Allofs erklärte, man habe schon in den vergangenen Tagen Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit geführt. „Dabei war beiden Seiten immer klar, dass die Zusammenarbeit auf jeden Fall fortgesetzt werden soll, und Diego hat sich auch immer ohne Wenn und Aber voll zum VfL bekannt“, sagte der Manager.

sid

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