Rekordausschüttung bei Turniersieg

DFB-Stars winkt satte EM-Prämie

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Marco Reus (r.) und Mesut Özil dürfen sich auf satte Prämien freuen

Danzig  - Der Jackpot rückt näher: Für die Spieler der deutschen FußNationalmannschaft geht es am Donnerstag im EM-Halbfinale gegen Italien auch um jede Menge Geld.

Bei einem Einzug ins Endspiel am Sonntag in Kiew könnten sich die 23 Spieler des EM-Kaders und das Trainerteam um Joachim Löw auf jeweils 150.000 Euro Prämie freuen. Für den Europameister-Titel hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sogar die Rekordsumme von 300.000 Euro pro Mann ausgelobt. Bei der EM 2008 in Österreich und der Schweiz und bei der WM 2010 in Südafrika hätten die Profis für den Titelgewinn 250.000 Euro erhalten.

Was die Bundestrainer seit 1964 verdient haben

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Die Erhöhung der Prämie hatte der DFB mit höheren Einnahmen begründet. Halbfinal-Gegner Italien würde „nur“ 200.000 Euro für einen EM-Triumph erhalten. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) schüttet insgesamt 23,5 Millionen Euro an den kommenden Europameister aus. Laut Teammanager Oliver Bierhoff habe man aber bereits durch den Einzug ins Viertelfinale gegen Griechenland (4:2) „die Gewinnzone erreicht“.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sagte jedoch, „dass das Wirtschaftliche bei dieser EM völlig sekundär ist“. Die Ausgaben des DFB würden sich auf rund 20 Millionen Euro belaufen, zudem erhalte die Liga „ihren vereinbarten Anteil“. Bei einem Aus in der Vorrunde wären die deutschen Spieler sowie Löw und dessen Assistenten leer ausgegangen. Das Erreichen des EM-Halbfinales hat den DFB-Stars bereits 100.000 Euro eingebracht.

Bei der EM 2008 hatten die Nationalspieler jeweils 150.000 Euro für den zweiten Platz erhalten, der dritte Platz bei der WM in Südafrika brachte den Profis 100.000 Euro ein. In der EM-Qualifikation für das Turnier in Polen und der Ukraine hatten die Topverdiener bei zehn Einsätzen jeweils schon 180.000 Euro kassiert.

sid

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