Präsident stärkt nach Schweden-Remis den Rücken

Niersbach: "Stehen vor und zu Löw"

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Wolfgang Niersbach stärkt dem Bundestrainder den Rücken

Frankfurt/Main - Das unglückliche Unentschieden gegen Schweden wird keine Konsequenzen haben: DFB-Präsident Wolfgang Niersbach stärkt Bundestrainer Joachim Löw den Rücken.

„Ich habe nicht den Hauch eines Zweifels an Joachim Löw, und der gesamte DFB steht kerzengerade vor und zu Löw“, sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes dem kicker. Nach dem 4:4 im WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden nach einer 4:0-Führung in der vergangenen Woche hatte sich die Kritik am Nationalcoach verstärkt; Löw hatte Anfang der Woche eigene Fehler eingeräumt.

Dass Löw zuletzt in der Öffentlichkeit kritischer beurteilt wurde, kommt für Niersbach nicht von ungefähr: „Es ist doch völlig normal, dass in der Öffentlichkeit emotional diskutiert und analysiert wird. Solange die Kritik sachlich und konstruktiv bleibt, hat bei uns niemand ein Problem.“

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Der DFB-Präsident glaubt im Übrigen nicht, dass es am Ende der Qualifikation zu einem „Endspiel“ in Schweden um ein Ticket für die WM-Endrunde 2014 in Brasilien kommt. Schließlich habe Schweden noch die Spiele in Österreich und Irland zu bestreiten, „die wir bereits erfolgreich gestalten konnten“.

Niersbach bedauert, dass die DFB-Auswahl die Scharte des Schweden-Spiels erst im nächsten WM-Quali-Spiel gegen Kasachstan im März 2013 auswetzen könne, weil am 14. November in den Niederlanden und am 5. Februar 2013 in Frankreich lediglich normale Länderspiele auf dem Programm stehen.

Bundesliga-Tabellenführer Bayern München habe beispielsweise in der Champions League auf das 1:3 in Borissow in Weißrussland „umgehend mit dem Sieg in Lille reagieren“ können, so Niersbach.

SID

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