DFB-Präsident Niersbach

"Null-Toleranz-Politik", aber Stehplätze sollen bleiben

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Wolfgang Niersbach, Präsident des DFB.

Berlin - DFB-Chef Wolfgang Niersbach hat sich für die Erhaltung der Stehplätze in den deutschen Fußballstadien ausgesprochen, den Störenfrieden aber erneut den Kampf angesagt.

"Das ist so sinnlos. Das sind einfach Störer. Das werden wir nicht mehr hinnehmen. Es wird eine Null-Toleranz-Politik in dieser Richtung geben", betonte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Samstagabend im ZDF-"sportstudio".

Das Problem der Sicherheit habe auch für ihn Priorität, diese Herausforderung könne aber "keiner allein bewältigen. Das ist unsere große Gemeinschaftsaufgabe, die wir im deutschen Fußball jetzt haben: DFB, Ligaverband, DFL und vor allen Dingen auch die Vereine."

Der 61-jährige Niersbach warnte davor, die Probleme von Gewalt und Pyrotechnik in den Stadien "klein oder schön zu reden. Wir haben eine Situation, die schon ein Stück bedrohlich ist". Der DFB-Präsident setzt allerdings darauf, "dass ein Selbstreinigungsprozess stattfindet, dass die Störenfriede einfach ausgegrenzt werden".

dpa

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