Erste Spiele im Pokal ohne Überraschung

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Lübecks Vasilis Vallianos (r) und Braunschweigs Raffael Korte kämpfen um den Ball.

Lübeck - Zweitliga-Tabellenführer Eintracht Braunschweig hat zum ersten Mal seit sieben Jahren die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Auch der FSV Frankfurt ist weiter.

 Ohne Mühe setzten sich die Spieler von Trainer Torsten Lieberknecht gegen den Regionalligisten VfB Lübeck mit 3:0 (1:0) durch und feierten damit im dritten Spiel der Saison den dritten Sieg. Die Tore erzielten Kevin Kratz (13./68.) und Mirko Boland (67.) gegen die Lübecker, bei denen Moritz Marheineke in der Schlussphase wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte sah (70. ).

Vor 6411 Zuschauern im Stadion an der Lohmühle starteten die Niedersachsen, die im Vergleich zum 1:0-Erfolg bei Union Berlin auf nur zwei Positionen verändert aufliefen, äußerst druckvoll und ging verdient durch Kratz in Front. Mit der Führung im Rücken spielte Braunschweig die Partie souverän herunter und entschied die Partie durch einen Doppelschlag von Boland und Kratz. Der Vorletzte der Regionalliga Nord, der weiter auf den ersten Sieg und den ersten Treffer der Saison wartet, konnte dagegen in keiner Phase Druck auf das gegnerische Tor entwickeln. Torhüter Jonas Toboll verhinderte als bester Akteur eine höhere Niederlage.

Durch den Erfolg zieht der Zweitligist, bei dem sich die Torschützen Kratz und Boland Bestnoten verdienten, zum ersten Mal seit 2005 wieder in die zweite Runde des Pokals ein. Damals hatten die Löwen Borussia Dortmund in der ersten Runde aus dem Wettbewerb geschmissen.

Der FSV Frankfurt hat die zweite Runde im DFB-Pokal ebenfalls erreicht. Der Zweitligist setzte sich glücklich mit 2:1 (2:1) bei Regionalligist SG Sonnenhof Großaspach durch. Der Außenseiter war vor 1436 Zuschauern in der Comtech-Arena zunächst in Führung gegangen: Stürmer Sebastian Szimayer traf in der 16. Minute. Yannick Stark (21.) mit einem Distanzschuss und Matthew Leckie (22.) per Kopf drehten das Spiel dann innerhalb von zwei Minuten zugunsten des Zweitligisten.

Sonnenhof Großaspach war zunächst bis zur Führung die dominante Mannschaft. Dann jedoch übernahmen die Hessen das Kommando bis zum Ende der ersten Halbzeit. In der zweiten Hälfte drängte der Regionalligist auf den Ausgleich. So musste der Frankfurter Verteidiger Michael Görlitz in der 59. Minute für seinen bereits geschlagenen Schlussmann Patric Klandt auf der Torlinie klären. Görlitz lenkte Dennis Grabs Kopfball noch an die Torlatte.

sid/dpa

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