Daems will Jungprofi-Gehälter einfrieren

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Filip Daems

Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbachs Kapitän Filip Daems hat das Einfrieren von Gehältern als Altersvorsorge für verwöhnte Jungprofis vorgeschlagen.

„In Belgien gibt es eine Regelung, die sollte man auch in Deutschland einführen“, sagte der Außenverteidiger der Sport Bild: „40 Prozent müssten vom Gehalt abgezogen werden. Sie kommen in eine Art Rentenversicherung, an die man erst rankommt, wenn man 35 ist.“ So schütze man junge Spieler und nehme die Klubs mehr in die Verantwortung, sagte der Belgier.

Er selbst habe in seiner Jugend noch andere Verhältnisse kennengelernt. „Als ich in der 2. Liga war mit 17, 18 Jahren, habe ich tagsüber normal gearbeitet. Da wusste man es mehr zu schätzen, Profi zu sein“, sagte Daems. Heute könnten junge Spieler leicht abheben: „Das ist ein Problem“.

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Inzwischen ist Daems 33 Jahre alt, sieht ein Karriereende aber noch nicht kommen. „Solange ich im Training nicht den Jüngeren hinterherrenne, mache ich weiter“, erklärte der Abwehrspieler, dessen Vertrag bei der Borussia bis 2013 läuft: „Wenn Gladbach will, können wir uns nächste Saison gerne zusammensetzen. Ich glaube, dass hier etwas Schönes passiert die nächsten Jahre.“

sid

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