DFB-Pokal

Cottbus scheitert, Union Berlin rettet sich

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Sandhausens Nicky Adler (M) kämpft um den Ball mit den Cottbussern Konstantin Engel (l) und Dennis Sörensen.

Berlin - Energie Cottbus ist als vierter Zweitligist bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Mehr Glück hatte Union Berlin. Beim Duell zwischen Dresden und Chemnitz rauchte es.

Die Lausitzer verloren das Duell beim Ligakonkurrenten SV Sandhausen am Montagabend deutlich mit 0:3 (0:2). Dynamo Dresden zog hingegen durch den 3:0 (2:0)-Erfolg beim Chemnitzer FC in die zweite Runde ein. Das Sachsenderby musste zeitweise wegen des Abbrennens von Rauchbomben unterbrochen werden.

Union Berlin rettete sich beim 1:0 (0:0, 0:0) bei Rot-Weiss Essen mit einem Treffer kurz vor Ende der Verlängerung in Runde zwei. Nachdem die Hauptstädter im Vorjahr im Elfmeterschießen beim Revierclub gescheitert waren, erzielte nun Simon Terodde (120.) den entscheidenden Treffer.

Zuvor waren aus der 2. Liga der SC Paderborn, der FC Ingolstadt und Hertha BSC an ihrer Auftakthürde gescheitert. Am Wochenende hatten sich zudem sechs Bundesligisten gegen klassentiefere Gegner blamiert. Mit der Partie zwischen Jahn Regensburg und Rekordsieger FC Bayern München wird die erste Runde am Abend abgeschlossen. Die Spiele der zweiten Runde finden am 30. und 31. Oktober statt, die Begegnungen werden am kommenden Samstag ausgelost.

Aufsteiger Sandhausen überstand das erste Mal seit 17 Jahren die Auftaktrunde. Frank Löning (3. Minute) und Daniel Schulz (10.) schossen die schnelle Führung gegen Cottbus heraus, Jan Fießer (90.) sorgte für die endgültige Entscheidung.

Das Duell zwischen Chemnitz und Dresden unterbrach Schiedsrichter Markus Schmidt beim Stand von 2:0 für die Gäste in der 58. Minute für vier Minuten, weil das Dynamo-Tor wegen Rauchschwaden nicht mehr zu sehen war. Anhänger des Heimteams aus der dritten Liga hatten Rauchbomben abgebrannt. Für Dresden trafen Robert Koch (31.) und Mickael Poté (41.) vor der Pause, Christoph Buchner (79.) beendete mit einem Eigentor die letzten Hoffnungen der Chemnitzer.

dpa

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