Cottbus schafft in Aue nur ein Unentschieden

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Cottbus' Daniel Ziebig (l.) und Aues Ronny Koenig kaempfen um den Ball - doch vergeblich: Die beiden Mannschaften trennten sich mit einem Unentschieden.

Aue - Der FC Energie Cottbus hat den Sprung auf Platz zwei der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz kam am Montag im Ost-Duell beim FC Erzgebirge Aue nicht über ein Unentschieden hinaus.

9400 Zuschauer sahen vor allem von der Heimmannschaft ein engagiertes Spiel, bei dem nur die Tore fehlten. So bleibt Aue seit fünf Spielen ohne Sieg. Energie hat mit 12 Punkten unmittelbaren Kontakt zur Tabellenspitze.

Aue wirkte erstmals in dieser Saison wieder sicher. Vor allem im Defensivverhalten waren die Gastgeber überlegen, ließen das gefürchtete Cottbuser Kombinationsspiel nicht zu. Im Spiel nach vorn, vor allem aber bei Standardsituationen, blieben jedoch einige Wünsche offen. Lediglich nach einer Flanke des agilen Guido Kocer und der Direktabnahme von Ronny König musste Energie-Schlussmann Thorsten Kirschbaum sein Können zeigen (32.).

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“Trotzdem muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen. Wir haben den Punkt gewonnen, weil wir uns gegen eine Spitzenmannschaft ins Spiel gebissen und endlich wieder Mut gezeigt haben“, sagte Aues Trainer Rico Schmitt.

Die Lausitzer ihrerseits blieben vor dem Auer Tor auch lange Zeit harmlos. Vor der Pause vergab Daniel Adlung freistehend eine gute Chance (35.). Es sollte bis weit in die zweite Hälfte die letzte bleiben, weil Aue nach dem Wechsel zulegte.

Mit schnellem Spiel über die Flügel wurde Cottbus unter Druck gesetzt, nur die Präzision beim letzten Pass fehlte. So war es wieder König, der mit einer Einzelaktion die größte Gefahr heraufbeschwor. Sein Schuss streifte nach 67 Minuten die Latte des Energie-Tores. “Man muss auch mal mit einem 0:0 zufrieden sein, es fehlte wieder das Quäntchen Glück“, meinte der Stürmer.

Erst in der Schlussviertelstunde befreite sich Cottbus wieder, echte Chancen erarbeitete sich der neue Tabellenvierte aber nicht mehr. “Wir haben nicht die Mittel gefunden, uns Torchancen zu erspielen und uns durchsetzen. Aber wir haben die Grundordnung behalten, das war wichtig“, resümierte Energie-Coach Wollitz.

dpa

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