Constantini muss gehen - kommt ein Deutscher?

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Ex-Hoffenheim-Trainer Marco Pezzaiuoli ist als österreichischer Nationaltrainer im Gespräch.

Wien - Laut österreichischen Medienberichten ist die Amtszeit von Fußball-Nationaltrainer Dietmar Constantini vorzeitig beendet. Als Nachfolger sind auch deutsche Trainer im Gespräch.

 Wie erwartet wurde der 56-Jährige am Mittwoch nach dem endgültigen Aus in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2012 von seinen Aufgaben entbunden. “Beim Courtyard Mariott bei der Wiener Messe, wo derzeit das ÖFB-Direktorium tagt, sickerte durch, dass Constantini gehen muss“, schrieb die Nachrichten-Webseite “oe24.at“.

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Um 12 Uhr soll die Entscheidung vom österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) in einer Pressekonferenz offiziell bestätigt werden. Constantini war seit dem 4. März 2009 im Amt und sollte die Auswahl nach der verpassten WM-Teilnahme 2010 zur EM in Polen und der Ukraine führen. Nach dem 0:0 gegen die Türkei am Dienstagabend steht nun endgültig fest, dass Österreich die Endrunden-Teilnahme verpasst - die Auswahl liegt zwei Spieltage vor Ende der Qualifikation mit nur acht Punkten aus acht Spielen hinter Deutschland (24 Punkte), der Türkei (14) und Belgien (12) auf Rang Vier der Gruppe A.

Erste Nachfolger werden bereits diskutiert. Christoph Daum (zuletzt Eintracht Frankfurt), Franco Foda (Sturm Graz), Paul Gludovatz (SV Ried) und Marco Pezzaiuoli (zuletzt 1899 Hoffenheim) sind die am häufigsten genannten Namen.

dapd

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