Chaos bei Skandal-Klub FC Sion

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Präsident Christian Constantin

Sion - Laurent Roussey ist am Montag überraschend als Trainer des Schweizer Fußball-Erstligisten FC Sion zurückgetreten. Und auch die Lizenz wurde zunächst verweigert.

Laurent Roussey, der im Februar 2011 das Amt beim zweimaligen Schweizer Meister angetreten hatte, soll sich mit Klub-Präsident Christian Constantin überworfen haben. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

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Am Montag war zudem bekannt geworden, dass Sion in erster Instanz die Lizenz für die Saison 2012/13 verweigert wurde. Den Wallisern waren zu Jahresbeginn durch den Schweizer Verband SFV 36 Punkte abgezogen worden, nachdem der Weltverband FIFA den Eidgenossen wegen Einschaltung von Zivilgerichten den Ausschluss aus allen internationalen Wettbewerben angedroht hatte. Durch den Punktabzug rutschte Sion in den Tabellenkeller, belegt aktuell den vorletzten Platz.

Sion war im Sommer 2011 wegen des Einsatzes von unzulässig verpflichteten Spielern im Europa-League-Qualifikationsspiel gegen Celtic Glasgow aus dem „kleinen“ Europacup ausgeschlossen worden. Sion hatte das Transferverbot allerdings als rechtswidrig erachtet und auf mehreren Ebenen gegen die UEFA prozessiert.

sid

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