BVB-Boss Watzke ärgert Löws Personalpolitik

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BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Köln - Bei der 1:2-Niederlage gegen Frankreich stand nur ein BVB-Spieler in der Nationalelf. Dortmund-Boss Watzke ist das zu wenig, ihn ärgert die Auswahl von Bundestrainer Löw.

Mit Kritik an der Personalpolitik des Bundestrainers Joachim Löw hat Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund auf die Nichtberücksichtigung von Spielern des deutschen Meisters reagiert. „Ich habe mich auch gewundert, dass vom Meister nur ein Spieler gespielt hat. Das fand ich ein bisschen wenig. Darüber ärgere ich mich auch ein bisschen“, sagte der Klub-Boss beim AUDI Star Talk des TV-Senders Sport1 im Rückblick auf das Länderspiel am Mittwoch gegen Frankreich (1:2), in dem vom BVB nur Mats Hummels zum Einsatz gekommen war.

Er hätte sich auch Marcel Schmelzer gut vorstellen können, und durch das Spiel sei er keines Besseren belehrt worden, sagte Watzke. „Das hat nichts mit Dennis Aogo zu tun. Auf jeden Fall hätte Marcel Schmelzer mit seiner Defensivstärke dem deutschen Spiel gut getan. Auch Kevin Großkreutz, der nicht im Kader war, das muss ich nicht verstehen - sondern der Bundestrainer.“ Dennoch mache Löw einen Klasse-Job. „Es ist am Ende seine Aufgabe, wir müssen das akzeptieren. Aber wundern dürfen wir uns auch ab und zu.“

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Was das Thema Titelrennen mit Bayern München angeht, „muss man darauf hoffen, dass der Gegner Fahrfehler macht. Und wir müssen immer alles richtig machen. Bayern München wird auch die nächsten Jahre immer aus der Pole Position starten, wir aus der zweiten Reihe. Idealerweise gewinnst du trotzdem ab und zu ein Rennen, und das wird unser Weg sein“, sagte Watzke.

sid

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