BVB besiegt Mainz - Subotic im Krankenhaus

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Die Dortmunder jubeln zusammen nach dem Treffer zum 0:1 durch Ivan Perisic (rechts hinten).

Mainz - Mit einer meisterlichen Vorführung ist Borussia Dortmund ins Finale des Liga total! Cups gestürmt. Neven Subotic wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Dank eines Treffers von Neuzugang Ivan Perisic (33. Minute) setzte sich der BVB am Dienstag gegen den FSV Mainz 05 verdient mit 1:0 (0:0) durch und verdarb dem Gastgeber damit die sportliche Premiere vor rund 30 000 Fans in der neuen Heimstätte. Im Endspiel trifft Dortmund am Mittwoch auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen Rekordmeister Bayern München und dem Hamburger SV.

BVB-Coach Jürgen Klopp musste auf eine Reihe von Leistungsträgern wie Sturm-Ass Lucas Barrios (Copa America) sowie die angeschlagenen Lars Bender, Marcel Schmelzer und Jakub Blaszczykowski verzichten.

Zu allem Überfluss schied Manndecker Neven Subotic zur Halbzeit der auf 2 x 30 Minuten verkürzten Partie mit Verdacht auf Gehirnerschütterung aus. „Er wusste in der Halbzeit nicht wie es steht. Da haben wir uns entschieden, ihn ins Krankenhaus zu bringen“, sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp.

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Trotz der Personalprobleme diktierte der Meister klar das Geschehen und bot teilweise recht ansehnlichen Angriffs-Fußball. Mario Götze hätte den BVB früh in Führung bringen können, doch der Jung-Nationalspieler traf in der 4. Minute aus 17 Metern nur den Pfosten.

Die Mainzer konnten in ihrem neuen Schmuckkästchen kaum Offensivakzente setzen. Dem neu formierten Team von Trainer Thomas Tuchel fehlte die Präzision im Spielaufbau. Lediglich bei einem Distanzschuss von Andreas Ivanschitz (27.) strahlte der Europa-League-Teilnehmer, der bereits in neun Tagen in der Qualifikation ran muss, Gefahr aus.

Dortmund erspielte sich dagegen schon vor der Pause einige gute Gelegenheiten, Perisic (25.) und Götze (26.) scheiterten aber an FSV-Keeper Heinz Müller. Shinji Kagawa verfehlte das Tor aus Nahdistanz. Kurz nach dem Wechsel schlug dann Perisic nach Flanke von Götze per Kopf eiskalt zu.

Mainz kam in der Folge kaum noch zu eigenen Aktionen und hätte durchaus noch höher verlieren können. Der eingewechselte Dortmunder Chris Löwe (49.) traf aus 25 Metern aber nur die Latte.

dpa/sid

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