Hummels meldet sich fit

Klopp: "Zeit, Träume zu erfüllen"

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Jürgen Klopp hat nach eigenen Angaben nicht mit einem Einsatz von Mario Götze gerechnet.

Dortmund - Borussia Dortmund sind nach dem schmerzlichen Ausfall von Mario Götze für das Champions-League-Finale in London weitere personellen Rückschläge erspart geblieben.

Rechtzeitig vor dem Anpfiff der Partie am Samstag (20.45 Uhr) gegen den FC Bayern meldete sich der von einer Bänderdehnung genesene Mats Hummels zurück. „Ich bin mit dem Schrecken davongekommen. Der Fuß ist zwar nicht wie vorher, aber es wird gehen“, sagte der BVB-Abwehrchef am Freitag vor dem Abschlusstraining im Wembley Stadion. "Als ich umgeknickt bin, das war ein großer Schock für mich. Ich kenne die Verletzung. Als die Diagnose kam, war ich sehr glücklich. Wir haben die Chancen, mit einer Mannschaft, die gewachsen ist, den großen Klub-Pokal der Welt zu holen.“

BVB in Wembley: Bilder vom Training und der PK

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Von einer einmaligen Möglichkeit der Borussia auf den Champions-League-Triumph könne nicht die Rede sein. „Das ist nicht unsere letzte Chance, diesen Pokal zu gewinnen“, sagte Hummels. Kapitän Sebastian Kehl ist guter Dinge, dass es schon am Samstag Grund zum Feiern gibt: „Die Road to Wembley war sehr lang. Wir haben eineinhalb Stunden gebraucht bis in diese fantastische Arena. Wir werden die Atmosphäre aufsaugen und morgen versuchen ein Feuerwerk abzubrennen. 1997 war Dortmund auch eher Außenseiter. Es gibt ja einige Parallelen, was ich spannend finde, wenn jetzt auch noch den Cup holen, das wäre eine tolle Sache. Das Team wird gewinnen, das mit mehr Mut und Freude aufläuft. Da haben wir Vorteile.“

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Das Fehlen von Götze kann BVB-Trainer Jürgen Klopp verschmerzen. „Das wird uns nicht schwächen. Seit drei Wochen war alles darauf ausgerichtet, dass Mario nicht spielen kann.“

Zugleich ließ Klopp wissen, dass Dortmund und München eine andere Philosophie verfolgen. Die Bayern konnten viele Menschen gewinnen, weil sie erfolgreich waren, und weil die viele gute Entscheidungen getroffen haben. Wir sind ein Verein, der inzwischen wieder Geld hat, gute Spieler zu holen. Ich glaube, dass die Entwicklung in der letzten Jahren nur in diesem Verein möglich waren. Deshalb werden Abgänge auch emotionaler diskutiert als anderswo.

Die Zuversicht des Fußball-Lehrers ist ungebrochen: „Jetzt ist die Zeit gekommen, Träume zu erfüllen. Wenn man als Außenseiter genauso viel Druck verspüren würde, wie der Favorit, wie blöd wäre das denn. Deshalb nehmen wir uns das Recht in das Spiel zu gehen mit großer Vorfreude und ohne Druck“, sagte der BVB-Coach weiter.

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dpa/sid

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