2. Bundesliga: "Zebras" drehen Partie - Union siegt

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Duisburgs Emil Jula (r) und Teamkollege Andre Hoffmann jubeln nach dem 1:1.

Berlin - Die beiden Zweitliga-Partien vom Samstag brachten jeweils Erfolge für die Heimmannschaften. Der MSV Duisburg profitierte gegen den FC Ingolstadt von einer Leistungssteigerung nach der Pause.

Union Berlin behält nach dem vierten Spiel in Folge ohne Niederlage die Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga in Sichtweite. Die „Eisernen“ gewannen mit dem 2:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC das fünfte Heimspiel hintereinander und weisen nach dem 11. Spieltag 17 Punkte auf. Der KSC bleibt mit nur acht Zählern weiter im Tabellenkeller. Die Treffer für die Gastgeber erzielte Christopher Quiring (15.) und Michael Parensen (79.).

Die Gastgeber erwischten einen guten Start und hatten schon in der 7. Minute großes Pech, als der Ball nach einem Freistoß von Torsten Mattuschka aus rund 20 Metern an der Latte landete. Ein Freistoß war auch Ausgangspunkt des 1:0. Nach einem Fehler von KSC-Keeper Dirk Orlishaus prallte der Ball an den Körper von Quiring und von dort über die Linie. Die verdiente Führung spiegelte den Spielverlauf der ersten 45 Minuten wider. Erst als Union nach einer halben Stunde einen Gang zurückschaltete, kamen die Badener besser ins Spiel, ohne jedoch Torgefahr auszustrahlen.

Die Probleme in der Offensive der Gäste blieb auch nach dem Wechsel offensichtlich. Der KSC war stets bemüht, blieb aber ohne Durchschlagskraft, obwohl Anton Fink den Ausgleichstreffer auf dem Fuß hatte, aber an Union-Torhüter Jan Glinker scheiterte.

MSV Duisburg: Leistungssteigerung nach der Pause

Mit viel Glück hat dagegen Pokalfinalist MSV Duisburg den drohenden Sturz ans Tabellenende der 2. Fußball-Bundesliga abgewendet. Nur aufgrund einer Leistungsteigerung in der zweiten Halbzeit gelang den „Zebras“ nach einem 0:1-Rückstand noch ein 3:1 (0:1) gegen den FC Ingolstadt.

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Demal Berberovic (49.), Branimir Bajic (63.) und Vasilis Pliatsikas (82.) besiegelten den zweiten Saisonsieg des MSV. Moritz Hartmann (10.) hatte den Führungtreffer für die Gäste erzielt.

Die 9547 Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit eine erschreckend schwache Vorstellung der Gastgeber, die in keine Phase auch nur annähernd Zweitliga-Niveau erreichten. Die Abwehr der Ingolstädter, die vor dem Anpfiff die meisten Gegentreffer (26) aller 18 Zweitliga-Klubs kassiert hatten, wurde kaum gefordert. Von zwei schwachen Mannschaften stellte Ingolstadt das etwas bessere Team. Deshalb ging die Halbzeitführung in Ordnung. Einziges Manko: Die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann versäumte es, schon vor der Pause das 2:0 nachzulegen.

Die Strafe folgte prompt, wenngleich der Ausgleichtreffer nach einer Flanke von Berberovic, die Freund und Feind verfehlte, äußerst kurios entstand. Danach witterten die „Zebras“ wieder Morgenluft und verstärkten den Druck, aber Ingolstadt blieb mit Kontern stets gefährlich. Das änderte sich auch nicht nach dem 2:1 von Bajic, das allerdings aus Abseitsposition nach einer Kopfballvorlage von Bruno Soares fiel.

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