Bundesliga-Trainer sollen sich zusammentun

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Dieter Hecking

Nürnberg - Nürnbergs Coach Dieter Hecking hofft auf einen stärkeren Schulterschluss aller Bundesliga-Trainer. Über einen Sprecher könnten die Fußball-Lehrer zu aktuellen Fragen Stellung beziehen.

Damit könnten sie ihre Position klar machen, sagte der Trainer des 1. FC Nürnberg in einem Interview der „Sport Bild“ (Mittwoch). „Als Gruppe, als Solidaritätsgemeinschaft der Bundesliga-Trainer, würde unser Wort viel mehr zählen. Für mich ist ganz klar: Wir müssen uns im öffentlichen Auftritt ein besseres Gesicht geben.“

Bei Fragen um Regelauslegungen oder um den Rahmentermin-Kalender könnten sich die Trainer etwa in einer Telefonkonferenz abstimmen und über einen Sprecher eine einheitliche Stellungnahme abgeben. Dies sei auch denkbar, wenn Schiedsrichter „etwas an unserem Verhalten kritisieren“ oder „wenn ein Spieler wie zuletzt Philipp Lahm in einem Buch einen Trainer angreift“, sagte Hecking.

Allerdings müsse der Sprecher ein externer Trainer sein, „da sich das mit dem Arbeitsaufwand eines Bundesliga-Trainers nicht vereinbaren lässt“, sagte der Coach. Hecking hat übrigens wenig Hoffnung auf den Schulterschluss: „Es wäre wünschenswert, aber mir ist bewusst, dass es aufgrund der Konkurrenzsituation nicht möglich ist. Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir alle profitieren würden.“

dpa

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