2. Bundesliga: Rückschlag für Paderborn - Pauli hofft

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Der FC St. Pauli darf sich wieder Hoffnungen auf Platz 3 machen.

Hamburg - Rückschlag für den SC Paderborn im Kampf um den Relegationsplatz in der 2. Bundesliga. Während die Ostwestfalen verloren, gewann die Konkurrenz aus Düsseldorf und St. Pauli. Die Zusammenfassung der Sonntagsspiele.

Die künftigen Bundesliga-Kicker der SpVgg Greuther Fürth schlüpften schon in ihre Aufstiegsjerseys, Eintracht Frankfurt will an diesem Montag feiern. Mit einem Sieg bei Schlusslicht Alemannia Aachen könnten die Hessen die Rückkehr in der Fußball-Bundesliga perfekt machen. Als Tabellendritter geht Fortuna Düsseldorf die letzten zwei Spieltage der Saison an. Die Rheinländer gewannen am Sonntag gegen Union Berlin mit 2:1 (2:1) und profitierten von einem 0:2 (0:1) des SC Paderborn beim Karlsruher SC.

Während der Erfolg für den KSC ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Klassenverbleib war, kann der Abstieg von Hansa Rostock schon in der kommenden Woche besiegelt werden. Beim FC St. Pauli gab es für das Team von Wolfgang Wolf eine 0:3 (0:1)-Niederlage. Die Kiezkicker rückten auf Rang vier vor und wollen das Fotofinish um den Relegationsrang für sich entscheiden.

Vor 33 637 Zuschauern in Düsseldorf brachte Ken Ilsø (15. Minute) die Gastgeber früh in Führung, aber Berlin schlug durch Simon Terodde (18.) postwendend zurück. Noch vor dem Seitenwechsel steuerte Sascha Rösler (22./Foulelfmeter) das 2:1 für die Fortunen bei. Bleibt der Tabellenstand in 1. und 2. Liga, dann kommt es zum brisanten Relegations-Gipfel zwischen Düsseldorf und dem 1. FC Köln.

Dem würden die Kiezkicker vom FC St. Pauli gerne einen Strich durch die Rechnung machen. Marius Ebbers (13./49.) führte die Hanseaten mit zwei Treffern auf Kurs. Fin Bartels (79.) machte nach Zuspiel von Ebbers dann alles klar. Protestiert wurde wegen dieses Spiels in Hamburg. Rostocker Fans taten damit ihren Unmut kund, dass von Behördenseite dem FC St. Pauli untersagt worden war, 2500 Karten an Hansa-Fans abzugeben. Als Grund war die Sorge vor Krawallen angeführt worden.

Der KSC machte unter seinem zum Retter erkorenen Coach Markus Kauczinski mit dem dritten Sieg im dritten Heimspiel einen wichtigen Schritt im Abstiegskampf - und darf nach dem 1:1 des FC Erzgebirge Aue am Samstag gegen Dynamo Dresden sogar wieder auf den direkten Klassenverbleib hoffen. Nur zwei Zähler beträgt der Rückstand der Karlsruher auf die Sachsen, auch Energie Cottbus ist nach dem 1:1 am Freitag gegen den VfL Bochum nicht weiter weg. Durch ihren Erfolg dank Treffern von Gaetan Krebs (43.) und Pascal Groß (88.) versetzten die Badener zudem den Paderborner Aufstiegsträumen eine kräftigen Dämpfer vor 14 112 Zuschauern.

Gefeiert wurde in Fürth schon unter der Woche, durch das 1:1 (0:1) beim FSV Frankfurt wurden am Freitag auch die letzten theoretischen Zweifel beseitigt. „Wir alle, ganz Fürth, wir können stolz sein auf diese Mannschaft“, meinte Trainer Mike Büskens, der allerdings angesichts der farblosen Darbietung seines Teams humorvoll einschränkte: „Der eine oder andere hat am Montag mehr Einsatz gezeigt.“ Den Führungstreffer von Björn Schlicke (17. Minute) glich Bernd Nehrig (75.) per Foulelfmeter aus. Nun kann ganz sicher für die Bundesliga geplant werde, in der der Spieleretat auf rund zwölf Millionen Euro ansteigen soll.

Eine eindrucksvolle Serie ging am Samstag beim FC Ingolstadt zu Ende. Nach 14 ungeschlagenen Spielen gab es für das Team von Trainer Tomas Oral beim 1:4 (1:1) gegen den TSV 1860 München um Doppeltorschützen Kevin Volland wieder eine Niederlage.

dpa

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