Bundesliga mit mehr Gewinn als Premier League

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Mario Gomez ist einer der größten Stars, die die Bundesliga zu bieten hat

München - Die Bundesliga wirft in Europa nach wie vor am meisten Gewinn ab und stellt sogar die englische Premier League klar in den Schatten.

Das deutsche Oberhaus verbesserte in der Saison 2010/11 ihr Betriebsergebnis laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte um 33 Millionen Euro (24 Prozent) auf 171 Millionen und ist damit zum dritten Mal in Folge die profitabelste Liga vor der Premier League (75 Millionen Euro Gewinn).

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Der Gesamtumsatz des europäischen Fußballs in der Saison 2010/11 stieg um vier Prozent auf einen Rekord von 16,9 Milliarden Euro. Die europäischen „Big Five“ - Premier League, Bundesliga, Primera Division, Serie A und Ligue 1 - generierten mit 8,6 Milliarden über die Hälfte (51 Prozent) des Gesamtumsatzes. Die Premier League erzielte dabei das größte Wachstum und erreichte 2,5 Milliarden. Die Bundesliga behauptete ihren Platz als zweitumsatzstärkste Liga - sie verzeichnete einen Umsatzanstieg um fünf Prozent auf 1,746 Milliarden Euro.

„Der zusätzliche Champions-League-Platz ab der Saison 2012/13 und die Steigerung der Erlöse aus der nationalen Medienvermarktung ab 2013/14 um 50 Prozent werden das beeindruckende Wachstum der Bundesliga weiter begünstigen“, sagte Stefan Ludwig, Direktor der Sport Business Gruppe bei Deloitte: „Die Bundesliga bleibt somit ärgster Verfolger der Premier League und hat sie bereits in den Bereichen Zuschauerzahlen, kommerzielle Erlöse und Profitabilität überholt.“

Die Bundesliga und Premier League waren laut „Annual Review of Football Finance“ von Deloitte in der Saison 2010/11 erneut die einzigen Ligen in den „Big Five“, die operative Gewinne erzielen konnten. Die Bundesliga verbuchte mit über 800 Millionen Euro die mit Abstand höchsten kommerziellen Erlöse innerhalb der „Big Five“ - rund 216 Millionen mehr als die Premier League.

sid

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