"Buhmann" Kunsleben widerspricht Heynckes

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René Kunsleben war für den FC Bayern einer der Sündenböcke bei der Niederlage in Hannover.

Hamm - René Kunsleben gilt für den FC Bayern als einer der Sündenböcke für die Niederlage bei Hannover 96. Was der vierte Offizielle zu den Vorwürfen sagt und wie er die Szenen erlebt hat, lesen Sie hier.

Der 35-Jährige hatte sich den Zorn der Bayern zugezogen, als er als unmittelbarer Zeuge der Rudelbildung mit den Protagonisten Jerome Boateng, Toni Kroos, Sergio Pinto und Christian Schulz dem Bayern-Verteidiger Boateng für einen Schubser gegen Schulz die Rote Karte gezeigt hatte. 

Im Gespräch mit dem "Westfälischen Anzeiger" äußerte sich Kunsleben jetzt über die vieldiskutierte Situation. "Man hat immer mal Situationen, in denen ein bisschen was los ist“, erzählt Kunsleben. „Aber so etwas in unmittelbarer Nähe des vierten Offiziellen und noch dazu in dieser Bündelung, das ist schon außergewöhnlich", sagte Kunsleben.

Bayern-Trainer Jupp Heynckes hatte Kunsleben vorgeworfen, in Richtung Schiedsrichter Manuel Gräfe aus Revanchegründen für eine Rote Karte für Boateng plädiert zu haben. Dem vierten Offiziellen solle nicht gepasst haben, das ihn Heynckes während des Spiels gebeten habe, ihm aus dem Sichtfeld zu gehen.

Die örtlichen Gegebenheiten in Hannover, wo Kunsleben erst zum zweiten Mal in seinen mittlerweile fast dreieinhalb Jahren als Bundesliga-Assistent und vierter Offizieller zugegen war, seien tatsächlich besonders, So Kunsleben. Denn der „Aufpasser“ an der Linie gerate dort mitunter wirklich ins Blickfeld der Trainer. Noch vor Heynckes habe ihn auch Hannovers Coach Mirko Slomka darauf hingewiesen – „und dann bin ich ein paar Schritte zurückgegangen“, widerspricht der Hammer der Heynckes-Version.

Weitere Aussagen von Künsleben finden Sie auf der Webseite des "Westfälischen Anzeigers".

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