Torsten Lieberknecht steht auf Ironie

Braunschweig-Trainer: Bundesliga fehlt's an Humor

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Torsten Lieberknecht wünscht sich mehr Humor in der Bundesliga.

Braunschweig - Eintracht Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht wünscht sich mehr Lachen und mehr Leichtigkeit in der Fußball-Bundesliga.

„Ich bin schon ein wenig überrascht, dass in der Bel Étage des Fußballs alles so ernst genommen wird. Mit meinem Humor können viele nichts anfangen. Ich merke auch, dass meine Ironie nicht immer verstanden wird“, sagte der Ex-Profi in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag).

Lieberknecht spielte damit auf seine nicht ernst gemeinte, in den Medien aber so transportierte Aussage an, das Schlusslicht der Bundesliga sei mit einem Punkt aus den ersten sechs Spielen im Soll. Zudem hatte der 40-Jährige mit flapsig bis vulgären Vokabeln wie „kleiner Piss-Verein“ und „abgefälschter Fuck-Ball“ für Aufsehen gesorgt. „Da muss man jetzt nicht auf Moral-Apostel machen, ein bisschen Ironie muss auch in diesem Geschäft drin sein“, sagte Aufstiegs-Coach Liebknecht.

Launig berichtete der Braunschweig-Trainer auch über den Ausraster seines Kollegen Jürgen Klopp im Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund in Neapel. „Ich hatte Kloppo acht Jahre lang als Mitspieler bei Mainz 05. Wir haben zusammen die rechte Seite beackert. Und aus seiner Sicht habe ich da ziemlich oft was verbockt. Ich kenne dieses Gesicht deshalb sehr gut, samt der berühmten Halsschlagader. Das kann mich nicht mehr schrecken“, sagte Lieberknecht.

dpa

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