2. Bundesliga

Braunschweig siegt erneut, Dresden Remis

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Braunschweigs Jonas Erwig-Drüppel (r) und Oliver Hein von Regensburg kämpfen um den Ball.

Braunschweig - Eintracht Braunschweig hat seine Siegesserie in der 2. Liga fortgesetzt und bleibt Tabellenführer. Die Niedersachsen schlugen Regensburg, während Dresden in Sandhausen ein Remis holte.

Spitzenreiter Eintracht Braunschweig hat seine Siegesserie in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Der deutsche Meister von 1967 gewann am 5. Spieltag durch ein Tor von Kapitän Dennis Kruppke (67. ) mit 1:0 (0:0) gegen Aufsteiger Jahn Regensburg und feierte inklusive DFB-Pokal bereits seinen sechsten Saison-Erfolg. Im zweiten Samstagsspiel erkämpfte Dynamo Dresden ein 1:1 (0:1) beim Aufsteiger SV Sandhausen, bleibt aber in der unteren Tabellenhälfte. Ganz anders Braunschweig: Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht führt die Tabelle nun mit vier Punkten Vorsprung auf Energie Cottbus und den FSV Frankfurt an.

Vor 19.670 Zuschauern versuchte die Eintracht, umgehend das Spiel zu kontrollieren und blitzartig über die Außen vorzustoßen, die Gäste lauerten auf Konter. Bei einem dieser Gegenstöße hatte Francky Sembolo (8.) bereits Braunschweigs Torwart Daniel Davari umkurvt, sich den Ball jedoch zu weit vorgelegt. Die Hausherren präsentierten sich nach der Halbzeitpause wesentlich dynamischer und schnürten die Mannschaft von Trainer Oscar Corrochano weit in deren Hälfte ein. Zunächst hämmerte Kevin Kratz (59.) noch einen Freistoß aus 21 Metern an die Latte, dann war Kruppke zur Stelle. Der Routinier köpfte nach einer Ecke von Kratz unhaltbar zur Führung ein. Wenig später verpasste der 32-Jährige die Vorentscheidung (69.).

In Sandhausen war Dynamo trotz der Unterstützung von 2000 mitgereisten Fans und der Rückkehr von Top-Stürmer Mickael Pote in der Offensive lange zu wenig zielstrebig. Erst Anthony Losilla (55. ) brach den Bann vor 6400 Zuschauern im Hardtwaldstadion. Kapitän Frank Löning (31.) hatte Sandhausen fünf Minuten nach einem Pfostentreffer seines Mitspielers Jan Fießer in Führung geköpft.

SID

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