Countdown für 2014 läuft

Brasilien eröffnet erstes WM-Stadion

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Das erste Stadion der WM in Brasilien ist eröffnet worden.

Fortaleza - In Brasilien wird's langsam ernst. Der Gastgeber der Fußball-WM 2014 hat das erste seiner zwölf WM-Stadien eröffnet. Doch damit steht Fortaleza alleine da.

Das erste Stadion für die Fußball-WM 2014 in Brasilien ist fertig. Die für umgerechnet fast 190 Millionen Euro komplett sanierte „Castelão“-Arena in Fortaleza im Bundesstaat Ceará im Nordosten des Landes wurde von Präsidentin Dilma Rousseff am Sonntag per „Kick-off“ eröffnet. Das Stadion bietet Platz für 67 00 Zuschauer und ist Austragungsort für drei Spiele beim Confederations Cup 2013. Ein Jahr später werden im Castelão bei der WM sechs Partien gespielt, darunter ein Achtel- und ein Viertel-Finale.

Rousseff, die aus Moskau direkt nach Fortaleza kam, schoss von der Mittellinie symbolisch den Eröffnungsball. FIFA-Präsident Joseph Blatter schickte Glückwünsche nach Brasilien. „Das ist ein sehr besonderer Tag für uns und ein weiterer Meilenstein bei der Vorbereitung auf die beiden größten Fußballveranstaltungen, die bald im Land des fünffachen WM-Champions stattfinden“, sagte er in einer Videobotschaft aus Tokio, wo der brasilianische Club Corinthians São Paulo am Sonntag mit einem 1:0-Sieg über Chelsea die Fußball-Club-WM gewann.

Rousseff betonte, mit der Eröffnung beginne in Brasilien die entscheidende Phase der Vorbereitungen für den Confed Cup und die WM. „Das Castelão ehrt Brasilien in allen Aspekten und zeigt dem ganzen Land, dass wir in der Lage sind, nicht nur auf dem Feld, sondern auch außerhalb des Feldes zu gewinnen.“ Das neue „Stadion sei ein Grund zum Stolz und eine Woche vor Weihnachten ein „immenses Geschenk“.

Unter Spielbedingungen rollt der Ball im Castelão erstmals am 27. Januar. Dann treffen in gleich zwei Partien Ceará auf Bahia und anschließend Fortaleza auf Recife. Nächsten Freitag wird das Mineirão-Stadion in Belo Horizonte eröffnet. Allerdings sind noch nicht alle Stadien soweit. Die FIFA hatte eigentlich als „Deadline“ für die Bauarbeiten der Confed-Cup-Stadien Ende 2012 gesetzt. Verspätungen gibt es unter anderem in Recife und auch in Rios Maracanã-Stadion, wo die Finale des Confed Cups und der WM ausgetragen werden.

In Fortaleza treffen beim Confederations Cup am 19. Juni 2013 Brasilien und Mexiko aufeinander. Am 23. Juni spielt dann Spanien gegen den noch ausstehenden Afrika-Champion und vier Tage später wird im Castelão ein Halbfinale angepfiffen. Bis zum 15. April muss laut FIFA in jedem der sechs Confed-Cup-Stadien ein Test absolviert sein, was für das Maracanã wohl eine Herausforderung werden dürfte.

Fußball-Samba am Zuckerhut - die Vorbereitungen auf die WM 2014 in Brasilien laufen

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dpa

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