Zwei Traumtore bremsen Negativtrend

Gladbach stoppt Frankfurter Erfolgsserie

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Die Frankfurter Siegesserie wurde in Mönchengladbach gestoppt.

Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach hat durch zwei Traumtore den ersten Schritt aus der Krise gemacht und die erstaunliche Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt vorerst beendet.

Juan Arango (8. Minute) mit einem unglaublichen Distanzkracher in seinem 100. Bundesliga-Spiel und Luuk de Jong (24.) per blitzsauberem Kontertor schossen Gladbach am Sonntag zum 2:0 (2:0)-Erfolg in der Bundesliga und damit zum ersten Sieg nach sieben Spielen ohne Erfolgserlebnis.

Frankfurt musste in der siebten Partie nach dem Aufstieg die erste Niederlage hinnehmen, geht aber mit 16 Punkten als Tabellenzweiter hinter dem souveränen Spitzenreiter Bayern München (21 Punkte) in die Länderspielpause. Mönchengladbach verschaffte sich durch den zweiten Saisonsieg bei nun neun Punkten als Tabellenzehnter ein kleines Polster zu den Abstiegsrängen und vor allem den ersehnten moralischen Auftrieb.

Rotatationsexperte Lucien Favre beschränkte sich nach den jüngsten Negativerfahrungen gegen Dortmund (0:5) und Fenerbahce (2:4) mit seinen Wechselspielchen. Nur Tony Jantschke und Alvaro Dominguez kehrten wie erwartet in die Startelf zurück. Überraschung des Tages vor 51 193 Zuschauern war Lukas Rupp, den Trainer Favre als Startelfdebütanten im Mittelfeld aufbot.

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Bei der Eintracht ersetzte Vadim Demidov den verletzten Verteidiger Anderson. Oliver Occean kehrte nach Verletzung als Stoßstürmer zurück - und leistete sich gleich einen Patzer im Spielaufbau. Leichtfertig verlor er den Ball. Arango zog aus mehr als 30 Metern ab und zur Überraschung aller, inklusive des Schützen, so schien es, schlug der Ball im Torwinkel ein.

Occean hatte schnell die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Gladbach-Schlussmann Marc-André ter Stegen verschätzte sich bei tief stehender Sonne übel bei einer Hereingabe, doch der folgende Schuss des Eintracht-Stürmers trudelte am leeren Tor vorbei.

Besser machte es die Borussia. Einen Lehrbuch-Konter schloss de Jong nach Pass von Havard Nordtveit eiskalt zum 2:0 ab. Gladbachs Fans konnten wieder einmal befreit jubeln und den Spielern gab die Führung lang vermisste Sicherheit. Frankfurt zeigte durchaus sein gefälliges Kombinationsspiel, konnte die Gladbach-Defensive aber bis zur Pause nicht in Gefahr bringen.

Kurz nach dem Wechsel konnte ter Stegen (48.) einen gewagten Rückpass von Jantschke gerade noch per Kopf zum Eckball lenken. Das Spiel rollte nun immer wieder auf den Gladbacher Torwart zu. Und der junge Nationaltorwart machte gerade bei hohen Bällen einen unsicheren Eindruck. Gladbach begann zu zittern. Die Eintracht wirkte aber zu einfallslos und schlug oft lange Bälle Richtung Borussen-Strafraum. Occeans (76.) Seitfallzieher knapp über das Tor war noch die spektakulärste Aktion.

dpa

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