Nach dramatischem Aus beim BVB

Malaga-Präsident wittert Verschwörung

+
Malagas Angreifer Joaquin kann seine Enttäuschung nicht verbergen.

Malaga - Abdullah ben Nasser Al-Thani, Präsident des spanischen Erstligisten FC Malaga, hat nach dem Champions-League-Aus seines Klubs durch das 2:3 bei Borussia Dortmund schwere Vorwürfe erhoben.

 „Das hat mit Fußball nichts zu tun, dass ist Rassismus - eindeutig“, twitterte der Malaga-Boss, nachdem sein Team im Viertelfinal-Rückspiel in der Nachspielzeit innerhalb von 70 Sekunden zwei Gegentore, dabei den entscheidenden dritten Treffer aus Abseitsposition, kassiert hatte und nach dem 0:0 im Hinspiel noch gescheitert war.

Al-Thani hofft auf Ermittlungen der Europäischen Fußball-Union: „Ich hoffe, es kommt zu Untersuchungen durch die UEFA, nachdem der spanische Klub auf diese Art und Weise ausgeschieden ist.“ Er dankte der Mannschaft für das Auftreten auf der Champions-League-Bühne und ergänzte: „Es tut mir leid, so auszuscheiden. Dass ist ungerecht und Rassismus.“

"Eine Borussia zum Verrücktwerden": Pressestimmen zum BVB-Coup

"Eine Borussia zum Verrücktwerden": Pressestimmen zum BVB-Coup

Nach dem spektakulären Spiel des BVB Dortmund gegen Malaga steht nun der FC Bayern München gegen Juventus Turin auf dem Platz. Das Champions-League-Spiel läuft im Free-TV; ist aber auch im Stream oder Live-Ticker zu verfolgen.

sid

Kommentare