Portugal patzt - Favoriten setzen sich durch

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Cristiano Ronaldo kassierte mit Portugal beim Auswärtsspiel in Russland eine 0:1-Pleite.

Moskau - Cristiano Ronaldo musste auf dem Weg zur WM einen Dämpfer einstecken. Ansonsten setzten sich die Favoriten in ihren Gruppen durch.

Der gefürchtete Schwarze Freitag für die Favoriten blieb aus. Mehr oder auch weniger überzeugend behaupteten sich die europäischen Fußball-Großmächte in ihren Qualifikationsspielen zur WM 2014 in Brasilien. Titelverteidiger Spanien gab sich überhaupt keine Blöße. Der zweimalige Weltmeister fertigte in Minsk die sieglosen Weißrussen mit 4:0 ab. Mit einem Dreierpack avancierte Pedro vom FC Barcelona zum Matchwinner.

Real Madrids Cristiano Ronaldo verließ den Kunstrasen im verregneten Moskau hingegen nicht als gefeierter Held: Der Superstar konnte das 0:1 mit seiner portugiesischen Nationalmannschaft gegen die in drei Spielen dreimal siegreichen Russland nicht verhindern. Nur mit Mühe schaffte Italien in Eriwan einen 3:1-Pflichtsieg gegen Armenien und seine Führung in der Gruppe B zu verteidigen. Die Niederlande setzten sich auch dank des aus der Verbannung zurückgeholten Rafael van der Vaart (6.) und Klaas-Jan Huntelaar (14.) mit 3:0 in Rotterdam gegen Andorra durch.

Am ehesten mühten sich noch die Italiener ab. Ohne ihren grippeerkrankten Sturmexzentriker Mario Balotelli konnten sie sich von den Armeniern zweitweise nicht absetzen. Nach der Führung durch Andrea Pirlo per Strafstoß (11.) gelang Henrikh Mkhitaryan 17 Minuten später der Ausgleich. Erst nach dem Seitenwechsel machten Daniele de Rossi (64.) sowie Pablo Osvaldo (82.) den zweiten Sieg der Italiener in ihrem dritten Spiel perfekt. „Das ist eine schwere Gruppe, das haben wir heute gesehen“, meinte Italiens Trainer Cesare Prandelli.

Verfolger Bulgarien (5) ließ aber Federn durch ein 1:1 zu Hause gegen Dänemark. Dadurch haben die Italiener vorerst zwei Punkte Vorsprung. Dritter sind die Tschechen (4), die gegen Schlusslicht Malta ebenfalls mit 3:1 gewannen. Ihren Torbeitrag leisteten dazu auch Bremens Theodor Gebre Selassie und Nürnbergs Tomas Pekhart.

Ausrutscher dürfen sich auch die Spanier nicht erlauben in der Gruppe I, wo Frankreich heißer Mitanwärter auf den ersten Platz und damit das direkte Ticket nach Brasilien ist. Aber die Iberer ließen auch nichts anbrennen. Nach dem 1:0 durch Jordi Alba (12.) trumpfte Pedro groß auf (21., 69. und 72.). Dank des Torreigens stürmten die Spanier auch an die Tabellenspitze mit 5:0 Treffern gegenüber 4:1 Toren der Franzosen.

Der Teuerste, der Schönste und der Beste? Bilder von Cristiano Ronaldo

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Nur Zweiter in der Gruppe F hinter den makellos erfolgreichen Russen - drei Siege in drei Spielen - bleiben Ronaldo und seine Portugiesen. Den einzigen Treffer der Partie vor fast 70 000 Zuschauern im ausverkauften Luschniki-Stadion erzielte Alexander Kerschakow bereits in der sechsten Minute.

In der Gruppe E reichte es für die Schweiz im Stade de Suisse von Bern nur zu einem 1:1 gegen Norwegen. 120 Sekunden nach dem 1:0 durch Mario Gavranovic glich Brede Hangeland für die Gäste aus. Das Remis reichte den Schweizern, um die Tabellenführung mit sieben Punkten zu behaupten.

dpa

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