Birgit Prinz' Vater wettert gegen Neid

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Birgt Prinz (l.) und Silvia Neid nach dem WM-Aus

Frankfurt/Main - Stefan Prinz, Vater von Rekord-Nationalspielerin Birgit Prinz, hat schwere Vorwürfe gegen Bundestrainerin Silvia Neid erhoben.

„Silvia Neid hat das Ganze alleine zu verantworten. Sie hat von Anfang an versucht, junge und ältere Spielerinnen gegeneinander auszuspielen und hat dadurch die Spielerinnen sehr verunsichert“, sagte Stefan Prinz im hr-Radio.

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Laut Stefan Prinz habe Neid seine Tochter in der sportlichen Krise fallen lassen. Die Spielführerin, die von Neid während der Endrunde zur Reservistin degradiert wurde, habe selbst das Gespräch mit der Trainerin suchen müssen. „Das ist für mich einer der Gründe, warum das Ganze kaputt gegangen ist“, sagte Stefan Prinz: „Die Frau ist nicht in der Lage, ein Team zu führen. Und es wäre klug, wenn sie einen Strich darunter ziehen würde.“

Birgit Prinz distanzierte sich von diesen Aussagen. „Mein Vater ist ein sehr emotionaler Mensch, der seiner Enttäuschung Luft machen wollte. Was er gesagt hat, ist aber ausschließlich seine ganz persönliche Meinung“, sagte sie. „Es wäre nicht mein Stil, mich öffentlich so zu äußern, und ich finde es inhaltlich auch falsch, die Dinge so undifferenziert darzustellen. Es ist nicht richtig, jetzt einer Person die Schuld zu geben.“

sid

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