Humor als Reaktion auf Stürmer-Debatte

Bierhoff: "Jogi würde nicht auf mich stehen"

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Oliver Bierhoff ist der Meinung, er selbst würde als Spieler von Bundestrainer Joachim Löw nur wenig Beachtung geschenkt bekommen.

Nürnberg - DFB-Teammanager Oliver Bierhoff hat mit Selbstironie auf die Stürmerdebatte in der Fußball-Nationalmannschaft reagiert.

"Ich hätte es schwer. Ich müsste unglaubliche viele Tore schießen. Ich weiß, dass der Jogi als Stürmer nicht auf mich stehen würde", sagte der 1,91 Meter große frühere Nationalstürmer im ZDF. Bundestrainer Joachim Löw setzt zur Zeit auf eine Taktik mit kleinen, technisch versierten Mittelfeldspielern als verkappte Angreifer.

Im WM-Qualifikationsspiel gegen Kasachstan (3:0) am Freitag hatte Löw wie schon beim Test in den Niederlanden (0:0) im November Mario Götze anstelle eines klassischen Stoßstürmers aufgeboten. Beim 2:1 in Frankreich im Februar hatte Mesut Özil in der zweiten Halbzeit diese Position eingenommen. Auch am Dienstag im Rückspiel gegen die Kasachen in Nürnberg ist mit dieser Taktik zu rechnen.

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Bierhoff, der auch heute gelegentlich am Training der aktuellen Nationalspieler teilnimmt, müsste mit seinen Qualitäten tatsächlich kämpfen bei Löw. Der heute 44-Jährige hatte Deutschland mit zwei Toren im EM-Finale 1996 gegen Tschechien (2:1 n.V.) zum bislang letzten Titelgewinn geführt. Insgesamt erzielte er in 70 Länderspielen 37 Tore.

dpa

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