Becherwurf-Skandal bei St. Pauli: Anklage

+
St. Pauli-Fans gestikulieren am 1. April am Spielfeldrand. Das Spiel wurde zwei Minuten vor Schluss abgebrochen, nachdem ein Pauli Fan den Schiedsrichter-Assistenten mit einem Becher Bier beworfen hatte.

Hamburg - Dreieinhalb Monate nach dem Becherwurf-Skandal beim Fußball-Bundesligisten FC St. Pauli hat die Hamburger Staatsanwaltschaft den mutmaßlichen Täter angeklagt.

Nach dem Willen der Behörde soll sich der 44-Jährige wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht verantworten, sagte Oberstaatsanwalt Wilhelm Möllers am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Der Mann soll am 1. April beim Bundesliga-Spiel gegen Schalke 04 am Millerntor einen mit Bier gefüllten Plastikbecher auf einen Schiedsrichterassistenten geworfen und verletzt haben. Das Spiel wurde abgebrochen, die Begegnung mit 2:0 für Schalke gewertet.

Wurfgeschosse in Stadien: Bierbecher, Sellerie, eine Katze und Dildos

Wurfgeschosse in Stadien: Bierbecher, Sellerie, eine Katze und Dildos

dpa

Kommentare