Bayern sagt die Pressegespräche ab

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Jupp Heynckes

München - Wie vor dem enttäuschenden Bundesliga-Remis beim SC Freiburg fliegt der FC Bayern an diesem Dienstag den selben Flughafen an. Reden wollten die Münchner am Montag aber lieber nicht.

Nach dem Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft steht der FC Bayern München vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League mächtig unter Druck. Beim FC Basel um den künftigen Bayern-Profi Xherdan Shaqiri will der deutsche Fußball-Rekordmeister am Mittwoch (20.45 Uhr) den Grundstein für das Erreichen der Runde der besten Acht legen. Mit einer Leistung wie in der ersten Halbzeit in Freiburg habe man beim Schweizer Meister “keine Chance“, betonte Kapitän Philipp Lahm nach dem 0:0 im Breisgau.

Um sich ganz auf das Duell mit dem Team des ehemaligen Münchner Jugendtrainers Heiko Vogel zu konzentrieren, fanden am Montag an der Säbener Straße anders als ursprünglich geplant keine Pressegespräche statt. Das Training war ohnehin - wie zwei Tage vor einem Spiel üblich - hinter verschlossener Tür angesetzt.

Thorsten Fink, langjähriger Münchner Spieler und ehemaliger Basel-Coach, sieht die Gäste unter Druck. “Der FC Bayern kann viel verlieren, Basel viel gewinnen“, betonte der HSV-Trainer am Montag.

“Die Bayern leben von der Dominanz, aber die ist verschwunden. Und mit der Dominanz verliert man auch an Selbstbewusstsein“, sagte Ex-Bayern-Spieler Stefan Effenberg im TV-Sender Sky. “Von 15 möglichen Punkten in der Rückrunde haben sie nur acht geholt - das ist nicht Bayern-like.“

Das wissen auch Bosse und Mannschaft, die an diesem Dienstag zum selben Flughafen wie am Wochenende zur Partie in Freiburg reisen. Die Rückreise soll diesmal angenehmer werden. Auch um die Vision des Heim-Finales am 19. Mai weiter haben zu dürfen.

dpa

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