Bayer bestreitet Millionen-Forderung

Leverkusen - Bayer Leverkusen hat Medienberichte nicht bestätigt, wonach dem Club eine Rückzahlungs-Aufforderung in Höhe von 16 Millionen Euro droht. Man habe von der Finanznot des Ex-Trikotsponsors nichts gewusst.

“Wir haben diese Zahl aus der Zeitung erfahren und zur Kenntnis genommen“, sagte Bayers Kommunikationsleiter Meinolf Sprink am Sonntag. Die Süddeutsche Zeitung hatte in ihrer Samstag-Ausgabe berichtet, dass Bayer schon vor der Insolvenz des ehemaligen Trikotsponsors “Teldafax“ von der Finanznot des Stromanbieters gewusst haben soll. Laut Insolvenzrecht könnte der Insolvenzverwalter dann sämtliche Sponsoringgelder aus diesem Zeitraum zurückfordern.

“Wir kennen diese Unterlagen nicht, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen sollen. Wir haben keine Außenstände bei Teldafax. Wir haben die Leistungen geliefert als Bayer 04 - Teldafax hat für die Leistungen die Gelder entrichtet“, sagte Sprink. Es habe keine Indizien zu einem früheren Zeitpunkt für die Insolvenz gegeben, so Sprink. Es seien auch keine Forderungen auf dem Tisch. “Wir haben auch immer Kontakt gehabt zu dem Unternehmen“. Der Sponsor sei zu Jahresbeginn auch noch massiv bei der Ski-WM aufgetreten.

“Wir werden das in Ruhe prüfen und uns auf alle möglichen Dinge vorbereiten. Es ist wahrscheinlich hinterher eine gerichtliche Frage“, sagte der Kommunikationsleiter.

dpa

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