Basler an Fink: Hamburg wird nicht einfach!

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Mario Basler hat selbst erste Trainererfahrungen gemacht

Hamburg - Mario Basler hat den neuen Trainer Thorsten Fink vor zu großer Euphorie beim Hamburger SV gewarnt, glaubt aber an seinen ehemaligen Mitspieler beim FC Bayern. Basler nennt Finks Stärken.

"Er darf die Situation beim HSV nicht unterschätzen", sagte Basler, "der Druck ist in der Bundesliga viel höher als in der Schweiz. Hier wird er ganz anders beobachtet." Zwar ist Basler überzeugt davon, dass sein ehemaliger Teamkollege bei Bayern München den HSV aus dem Tabellenkeller führt, „aber es wird nicht so einfach. Er braucht drei, vier Wochen, um die Mannschaft richtig kennenzulernen.“

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Fink, der am Dienstag sein erstes Training leitete, war am Montag als Trainer des Tabellenletzten vorgestellt worden und hatte von Abstiegskampf nicht reden wollen. „Nein, die Mannschaft wird erfolgreich sein, wenn sie mein Denken und meine Philosophie umsetzt. Und Angst ist das Letzte, was ich habe“, sagte der für rund eine Million Euro vom FC Basel verpflichtete Fink.

Schon als Spieler sei Fink sehr selbstbewusst gewesen, sagte Basler. „Er hat sich immer durchgesetzt, obwohl er oft unterschätzt wurde. Weil er einen starken Charakter hat, sehr akribisch arbeitet und sehr bestimmt auftreten kann. Außerdem will er immer gewinnen, immer.“

Zwischen 1997 und 1999 standen Basler und Fink gemeinsam beim deutschen Rekordmeister Bayern München unter Vertrag.

sid

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