Balotelli im Striplokal: Hohe Geldstrafe

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Mario Balotelli gilt als Enfant terrible

München - Ein Besuch im Striplokal ist selten billig. Im Fall von Mario Balotelli, Stürmer in Diensten des englischen Topklubs Manchester City, kommt er sogar richtig teuer.

Der 21-Jährige wurde von seinem Verein nach seinem nächtlichen Ausflug 36 Stunden vor dem Ligaspiel der Citizens gegen die Bolton Wanderers mit einer Geldstrafe in Höhe eines Wochenlohns belegt. Das sind in Balotellis Fall 120.000 Pfund, umgerechnet rund 144.000 Euro.

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Teammanager Roberto Mancini bezeichnete die Reaktion des Klubs als „normal, weil sich jeder Spieler vor einem Spiel benehmen muss. „ Sünder Balotelli habe die Geldstrafe nach einem Gespräch mit Mancini akzeptiert. In einem Interview, das am Dienstag veröffentlicht wurde, hatte Balotelli seinen Fehler bereits eingeräumt.

In seiner Vorbereitung aufs Spiel hat ihn der Besuch im Striplokal indes offenbar nicht beeinträchtigt: Balotelli traf gegen Bolton zum 2:0-Endstand. „Wenn er früher ins Bett geht, kann er vielleicht das nächste Mal drei oder vier Tore schießen“, hatte Mancini daraufhin gestichelt. Außerdem legte der Coach dem Enfant terrible nahe, doch möglichst bald zu heiraten.

sid

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