Ballack geht's nicht mehr ums Geld

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Michael Ballack.

Leverkusen - Michael Ballack lässt den Zeitpunkt für sein Karriereende weiter offen. Nur eines ist dem Ex-Capitano wichtig: er will Spaß haben.

„Ich werde weitermachen, solange ich mithalten kann und es Spaß macht. Ich will spielen“, sagte der Fußball-Profi von Bundesligist Bayer Leverkusen in einem Interview mit der englischen Zeitung „Mail on Sunday“.

Zwischen den Zeilen lässt der 34-Jährige aber durchblicken, sich schon mit einem Ende seiner Laufbahn zu beschäftigen. „Bei mir geht es nicht mehr ums Geld. Ich hatte eine gute Karriere und bin ganz glücklich damit. Für mich ist die Hauptsache, dass ich mich gut fühle und Spaß habe.“ In Leverkusen gehört Ballack momentan nicht zur ersten Elf.

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Zuletzte hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß dem Ex-Nationalspieler geraten, seine Karriere nicht um jeden Preis fortzusetzen. „Er soll unbedingt versuchen, es noch einmal zu packen. Aber wenn er im Laufe dieser Saison merkt, dass es nicht geht, dann sollte er aufhören. Er hat so eine unglaubliche Karriere. Er hat auch ordentlich Geld verdient, ich weiß ja, was er verdient hat. Er wird bis ans Ende seiner Tage gut leben können. Da muss er nicht unbedingt noch über die Lande tingeln.“

Besondere Vorfreude verspürt Ballack auf das Duell in der Champions League gegen seinen Ex-Klub FC Chelsea. „Ich hatte nie eine Chance, offiziell 'Auf Wiedersehen' zu sagen. Es wird ein guter Moment für mich sein, einen neuen und vielleicht letzten Kontakt zu diesen Fans zu haben“, sagte der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft. In seinem letzten Spiel für die „Blues“, dem FA-Cup-Finale 2010 gegen den FC Portsmouth, hatte sich Ballack nach einem Foul des Ex-Herthaners Kevin Prince Boateng die Verletzung zugezogen, die ihn die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Südafrika gekostet hatte.

sid

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