Ballack bricht sein Schweigen

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Michael Ballack

Leverkusen - Michael Ballack hat sein Schweigen nach den Angriffen von Bayer Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser gebrochen und hofft auf eine baldige Rückkehr aufs Spielfeld.

„Wenn solche Aussagen kommen, ist es nicht schön für einen Spieler“, sagte Ballack bei Sky über die Aussagen Holzhäusers, der das „Projekt Ballack als gescheitert“ bezeichnet hatte: „Es ist nicht einfach. Aber ich werde weiter Gas geben und versuche, bis zum letzten Tag Spaß zu haben. Das bin ich auch den Fans schuldig.“

Ballacks Vertrag läuft am Saisonende aus. Wegen seines am Sonntag erlittenen Muskelfaserrisses fällt der 35-Jährige derzeit aus, er wird aber eventuell früher als bisher angenommen zurückkehren. „Ich bin noch mal untersucht worden. Es ist nicht ganz so schlimm. Ich hoffe, dass ich in zwei Wochen wieder spielen kann“, sagte Ballack. Trainer Robin Dutt hatte zunächst mit einer drei- bis vierwöchigen Verletzungspause gerechnet.

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Bitter für Ballack: Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag gegen Titelverteidiger FC Barcelona hätte der zuletzt zum Bankdrücker degradierte Routinier wohl von Beginn an gespielt. „Ich weiß vom Trainer, dass er ihn von Anfang an bringen wollte“, sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler. Ballack meinte dazu: „Ich habe in den letzten drei Spielen nicht gespielt. Deshalb weiß ich nicht, ob ich heute gespielt hätte.“ Verletzt zusehen zu müssen, schmerze natürlich, „ich wäre gerne dabei gewesen“.

sid

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