Babbel: "Jeder würde Geld annehmen"

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Markus Babbel musste mit der TSG Hoffenheim am vergangenen Spieltag eine 1:7-Schlappe in München hinnehmen.

Stuttgart - Kurz vor dem Spiel gegen seinen Ex-Club VfB Stuttgart am Freitagabend hat Trainer Markus Babbel das Modell seines neuen Vereins 1899 Hoffenheim vehement verteidigt.

„Es ist nicht in Ordnung, wenn man abgestempelt wird, nur weil man nicht dabei war, als die Bundesliga gegründet wurde“, sagte der 39-Jährige der „Stuttgarter Zeitung“ (Freitag).

Die TSG gebe es schon viel länger, „nur hat sie damals eben in der Kreisliga gespielt“, meinte Babbel weiter. „Und dann hat sich Dietmar Hopp eines Tages die Mühe gemacht, das Ganze etwas größer aufzuziehen. Er hat dafür niemanden betrogen, es ist sein privates Geld, das er investiert hat. Im Übrigen: Jeder Verein würde das Geld annehmen, wenn er solch einen Mäzen hätte.“

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Babbel hatte seine Spielerkarriere 2007 beim VfB beendet. Danach arbeitete er als Co- und von 2008 bis Ende 2009 auch als Cheftrainer bei den Stuttgartern. „Beim VfB sind die fetten Jahre vorbei“, sagte er. „Wie man hört, müssen teure Spieler abgegeben werden und große Transfers sind nicht mehr möglich. Trotzdem kann auch der VfB vorne mitspielen - aber nur dann, wenn alles passt.“ Vor seinem Engagement in Hoffenheim musste Babbel im vorigen Dezember bei Hertha BSC gehen.

dpa

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