Arnautovic: Blitzer-Falle und Brüste-Dementi

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Ist Werder-Skandalprofi Marko Arnautovic (22) seinen Führerschein bald für ein paar Monate los?

Bremen - Werder-Skandalspieler Marko Arnautovic (22) sorgt wieder für Schlagzeilen: Er wurde zwei Mal in zwei Tagen geblitzt und könnte seinen Lappen verlieren. Außerdem dementiert er Aussagen über Silikon-Brüste.

Unter Umständen muss sich Arnautovic künftig ein paar Monate lang zum Werder-Training kutschieren lassen. Seinen Führerschein dürfte er nämlich los sein, wenn das stimmt, was die "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe) über den Stürmer schreibt. Zunächst soll er am Mittwoch mit seinem weißen VW-Touareg (Wert: 70.000 Euro) mit 101 km/h von der Polizei geblitzt worden sein. An dieser Stelle beträgt das Tempolimt 50 Stundenkilometer. Nur einen Tag später erwischte es ihn fast an der gleichen Stelle. Er soll dieses Mal innerorts mit 94 Stundekilometern von der Polizei erwischt worden sein. Als die Beamten ihn aus dem Verkehr zogen soll er einen Zaharzttermin als Grund für seine Raserei genannt haben.

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"Bild" rechnet aus: Für seine erste Raser-Fahrt muss Arnautovic 280 Euro blechen, bekommt vier Punkte in Flensburg aufgebrummt und darf seinen Lappen für zwei Monate abgeben. Die zweite Geschindigkeitsüberschreitung kosttet ihn zuätzlich 200 Euro, weitere vier Punkte und noch einmal zwei Monate Fahrverbot.

Abgesehen von den Blitzern beschäftigt den Werder-Spieler eine Brüste-Geschichte, die die österreichische Illustrierte "Seitenblicke" über ihn verbreitet hat. Das Magazin veröffentlichte am Mittwoch ein Interview, in dem Arnautovic von tätowierten Frauen mit Silikonbrüsten schwärmt. Zitate: "Sie muss tätowiert sein, das steht bei mir an erster Stelle. Und schwarze Haare und Silikonbrüste haben. Außerdem muss sie mich selbstverständlich so nehmen, wie ich bin." Diese Aussagen waren in der Folge auch in deutschen Medien zu lesen.

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Arnautovic will sich so aber gar nicht geäußert haben. Auf seiner Webseite wurde am Donnerstag folgende Erklärung veröffentlicht: "Marko Arnautovic möchte sich an dieser Stelle ausdrücklich von den Mitteilungen distanzieren und darauf hinweisen, dass diese fernab von jeglicher Wahrheit sind. In den Pressemitteilungen war unter Anderem darüber spekuliert worden, nach welchen Kriterien Marko Arnautovic seine Freundinen aussucht, welche Rolle Autos in seinem Leben spielen und dergleichen mehr. Marko Arnautovic weist darauf hin, dass er mit keiner österreichischen Zeitung ein Interview geführt hat und die Behauptungen daher vollkommen aus der Luft gegriffen sind."

Hat das "Seitenblicke"-Magazin also Lügen über Arnautovic verbreitet? Das will die Redaktion nicht auf sich sitzen lssen. Gegenüber der österreichischen Nachrichtenseite derStandard.at betont Society-Redakteurin Vici Mosburger: "Ich habe das Interview per Telefon geführt und mich klar zu erkennen gegeben. Es hat insgesamt 20 Minuten gedauert. Es gibt ein Tonband und zwei Zeugen. Im Notfall treten wir den Wahrheitsbeweis an."

Heißt also: Bald könnte der Silikonbrüste-Streit zwischen Arnautovic und dem österreichischen Magazin vor Gericht ausgetragen werden.

fro 

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