Vertrag bis 2016

Labbadias Okay nur noch Formsache

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Bruno Labbadia (r.) und Fredi Bobic

Stuttgart - Trainer Bruno Labbadia wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim VfB Stuttgart anscheinend bis 2016 verlängern. Vedad Ibisevic zollt dem kommenden Gegner FC Bayern großen Respekt.

Die Vertragsverlängerung mit Bruno Labbadia ist nur noch Formsache. „Es ist noch nichts unterschrieben. Der Stand heute ist kein anderer als gestern“, sagte zwar ein Sprecher des schwäbischen Bundesligisten am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Gleichzeitig räumte er aber ein, dass mit Labbadia nur noch Details zu klären seien. Mehrere Medien berichteten, der Trainer werde seinen Vertrag beim VfB bis 2016 verlängern.

Vedad Ibisevic versicherte, dass das nervende Hin-und-Her in der Trainerfrage die Profis nicht negativ beeinflusst habe. Der bosnische Nationalstürmer fände „es gut“, wenn Labbadia bliebe. „Ich arbeite mit dem Trainer gut zusammen“, sagte Ibisevic und lobte dessen Qualitäten. „Erfahrung und Ehrgeiz zeichnen ihn aus.“ Als ehemaliger Top-Stürmer wisse Labbadia zudem genau, wie er sich fühle: „Wenn ich einen Elfmeter verschossen habe oder wenn ich ein Tor erziele.“

Ob Ibisevic auch gegen den souveränen Tabellenführer jubeln kann, erscheint eher fraglich. „Bayern ist eine der besten Mannschaften der Welt im Moment“, bescheinigte der 28-Jährige den Münchnern nicht nur auf nationaler Ebene eine Ausnahmestellung. „Ich sehe keine Schwäche bei den Bayern.“ Der VfB müsse kompakt stehen, da der deutsche Rekordmeister das Spiel kontrolliere und viel Ballbesitz haben werde. „Wir müssen dagegen halten und Torchancen verhindern.“

Obwohl der Tabellenzehnte gegen den souveränen Spitzenreiter krasser Außenseiter ist, hofft Ibisevic auf eine Überraschung. „Fußball ist verrückt genug, dass es Ausnahmen gibt. Wir werden alles dafür tun“, versprach der Stoßstürmer. Schließlich hat Stuttgart einiges gutzumachen. Im Hinspiel kassierten die Schwaben eine 1:6-Klatsche und Ibisevic sah zudem Rot nach einem Kopfstoß gegen Bayern-Verteidiger Jérôme Boateng. „Das war das schlechteste Spiel, seit ich in Stuttgart bin“, sagte er. „Und dann die blöde Szene mit der Roten Karte.“

Dies ist eines der wenigen negativen Erlebnisse für Ibisevic, seit er vor einem Jahr von 1899 Hoffenheim für etwa 5,5 Millionen Euro zum VfB kam. „Ich bin glücklich, damals den Schritt gemacht zu haben“, betonte er. „Ich bin mit meiner Bilanz zufrieden.“ Seinem Ruf als Torjäger wurde der Bosnier auch in dieser Saison mit bislang zehn Treffern gerecht. Nachdem er beim Rückrundenstart gegen den VfL Wolfsburg (0:2) wegen einer Gelb-Sperre fehlte, brennt Ibisevic nun auf seinen Einsatz. „Ich bin fit, ausgeruht und habe eine gute Vorbereitung“, versicherte er.

dpa

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