Allofs widerspricht Werder-Präsident Fischer

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Klaus Allofs verhandelt mit dem Aufsichtsrat über einen neuen Vertrag.

Bremen - Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung von Klaus Allofs als Geschäftsführer von Werder Bremen ziehen sich weiter in die Länge. Präsident Fischer hat die Einigung wohl etwas vorschnell verkündet.

Am Rande des Fußball-Bundesligaspiels am Sonntag gegen den VfB Stuttgart (2:0) widersprach Allofs dem Werder-Präsidenten Klaus-Dieter Fischer, der von einer bevorstehenden Einigung gesprochen hatte.

“Ich gebe keine Wasserstandsmeldungen ab, das ist so abgesprochen. Es wundert mich, dass es von anderer Seite gemacht wird“, sagte Allofs. Sein Vertrag läuft wie der von Trainer Thomas Schaaf im Sommer aus.

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In der Halbzeitpause war Fischer zur Verwunderung von Allofs vorgeprescht. “Ich gehe davon aus, dass wir demnächst Vollzug melden können“, sagte Fischer beim Pay-TV-Sender Sky. Dies könne er nicht bestätigen, widersprach Allofs. “Herr Fischer war bei den Verhandlungen nicht dabei. Es ist eine Einschätzung, ohne dass er ganz nah dran ist“, sagte der 54-Jährige.

Die Vertragsverhandlungen finden zwischen Allofs und dem Werder-Aufsichtsrat mit Ex-Manager Willi Lemke an der Spitze statt. Fischer hat kein Mandat in dem Kontrollgremium. Der 70-Jährige ist Präsident des Stammvereins und zugleich - neben Allofs und Klaus Filbry - einer von drei Geschäftsführern der Werder Bremen GmbH & Co KGaA.

dpa

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