Akustik-Attacke: Hoffenheim sagt "Sorry"

Hoffenheim - Der Beschallungs-Streit zwischen der TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund entschärft sich. Dazu beigetragen hat ein Brief der Kraichgauer an die BVB-Bosse.

Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim hat sich offiziell beim deutschen Meister Borussia Dortmund für die Akustik-Attacke gegen BVB-Fans entschuldigt und ist damit einer Forderung des Dortmunder Trainers Jürgen Klopp nachgekommen. Laut 1899-Geschäftsführer Frank Briel, der sich bei Sport Bild online äußerte, wurde bereits am Donnerstag „ein Schreiben unserer Geschäftsführung in Person von Ernst Tanner, Jochen A. Rotthaus und mir an die Dortmunder Klub-Verantwortlichen Dr. Reinhard Rauball, Hans-Joachim Watzke und Thomas Treß verschickt. Zunächst per Fax und anschließend auch auf dem Postweg.“

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Nach Angaben von Briel wurde das Schreiben am Freitag auch an Klopp und den Dortmunder Fan-Beauftragen geschickt. Die geforderte Stellungnahme gegenüber dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte Hoffenheim bereits am Mittwochabend abgegeben. Der Klub rechnet mit einer Geldstrafe vonseiten des Verbandes.

Der Hausmeister, der neben einem weiteren Mitarbeiter für den Lärmangriff beim Punktspiel am Samstag gegen Dortmund (1:0) verantwortlich gewesen war, wurde bisher nicht entlassen. „Wir werden mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen warten, bis die Ergebnisse der Untersuchung durch Staatsanwaltschaft und Polizei abgeschlossen sind. Kenntnis darüber, wann das soweit sein wird, haben wir bisher nicht“, sagte Briel.

Die beiden 1899-Mitarbeiter hatten mit einem Beschallungsgerät die Schmäh-Gesänge aus dem Dortmunder Fanblock gegen Mäzen Dietmar Hopp zu übertönen versucht. Danach stellten elf BVB-Anhänger bei der Polizei in Heidelberg Strafanzeige wegen Körperverletzung. Das Gerät war allerdings nicht nur am Samstag gegen Dortmund zum Einsatz gekommen, sondern zuvor bereits in vier Bundesliga-Partien während der vergangenen Saison.

SID

Rubriklistenbild: © dpa

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