Akustik-Attacke auf Fans schon im April?

Frankfurt/Main - Im Skandal um die Beschallung gegnerischer Fans im Stadion von 1899 Hoffenheim mehren sich die Zeichen, dass die Vorfälle am vergangenen Samstag im Spiel gegen Borussia Dortmund kein Einzelfall waren.

Mindestens zwei Fans von Eintracht Frankfurt haben inzwischen bestätigt, dass sie beim Auswärtsspiel in Hoffenheim am 16. April 2011 ebenfalls von Störgeräuschen belästigt wurden.

“Als die üblichen Gesänge kamen, gab es kurzzeitig einen merkwürdigen Ton im Stadion, der für uns in dem Moment gar nicht greifbar war. Ich habe es zuerst mit dem Gepfeife der Einheimischen assoziiert, aber es war klar, dass es das nicht ist. Ich habe das während des Spiels aber gar nicht mit den Gesängen in Verbindung gebracht. Erst im Nachhinein kamen wir auf den Trichter“, sagte Eintracht-Frankfurt-Blogger Axel Hoffmann der Nachrichtenagentur dapd.

Wurfgeschosse in Stadien: Bierbecher, Sellerie, eine Katze und Dildos

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Bereits am Montag wurde ein Kommentar eines Users im offiziellen Fanforum der Eintracht-Webseite bekannt, der schon im April nach dem Spiel schrieb, dass bei Anti-Hopp-Gesängen “immer eine Sirene abgespielt wurde, die die Gesänge übertönen sollte.“ Ein weiterer User beschrieb die Schallquelle so: “2 riesige Hörner unter der plane, die über den Bereich gespannt war, der die beiden stehplatzblöcke 'unterbrochen' hat.“

dapd

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