9/11: Nächster Fußballer bekommt Ärger

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Nathan Eccleston hat via Twitter mit Verschwörungstheorien zum 11. September auf sich aufmerksam gemacht.

Liverpool - Nachwuchsspieler Nathan Eccleston vom englischen Premier-League-Klub FC Liverpool bekommt möglicherweise Ärger wegen eines Twitter-Eintrags zu den Terrorangriffen auf das World Trade Center am 11. September 2001.

Am Jahrestag schrieb der 20-Jährige: “Ich werde dazu nicht 'Angriff' sagen. Lasst nicht zu, dass die Medien uns glauben lassen wollen, dass es Terroristen getan haben.“ Zudem verwies er auf “OTIS“, eine gebräuchliche Abkürzung für “Only the Illuminati Succeed“ (“Nur die Illuminaten sind erfolgreich“), was den Zusammenhang mit einer Verschwörung nahelegt.

Der Aufsichtsratsvorsitzende des Klubs, Tom Werner, ein Geschäftsmann aus New York, sagte, er nehme den Fall “extrem ernst“. Der Verein wolle der Sache nachgehen und den Spieler möglicherweise sanktionieren, auch wenn die Einträge inzwischen entfernt worden sind.

Auch in Deutschland gab es einen ähnlichen Fall: Auf der Facebook-Seite des Duisburger Zweitligaspielers Burakcan Kunt war der Eintrag “Mohammed Atta Airlines“ zu sehen. Auf Intervention des Klubs nahm Kunt den Spruch von seinem Profil und ließ dieses sperren. Atta gilt als Anführer der Terrorpiloten vom 11. September 2001 und steuerte das erste Flugzeug in den Nordturm des World Trade Centers. Kunt behauptet, dass die Einträge nicht von ihm stammen.

dapd

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