Positive Reaktionen auf Platini-Pläne

EM 2020: Wembley will Finale

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Lausanne - Die Entscheidung der UEFA, die EM 2020 in weiten Teilen Europas auszutragen, hat in vielen Ländern viele positive Reaktionen hervorgerufen. England möchte das Finale ausrichten.

„Nach der gescheiterten belgisch-niederländischen Bewerbung für die WM 2018 ist das eine etwas kleinere, aber realistische Möglichkeit, um ein großes Fußball-Event nach Brüssel zu holen“, sagte der Generalsekretär des Königlichen Belgischen Fußball-Verbandes, Steven Martens, der Nachrichtenagentur Belga. Brüssel sei als „Hauptstadt Europas“ ganz besonders geeignet.

Auch in den Niederlanden stieß das Vorhaben auf Interesse. „Wir sind dafür, dass auch kleinere Länder bei so einer Veranstaltung berücksichtigt werden“, sagte ein Sprecher des Königlichen Niederländischen Fußball-Verbandes. Der KNVB plant, sich mit der AmsterdamArena und einem neuen Stadion in Rotterdam zu bewerben.

Laut Generalsekretär Gianni Infantino setzt die UEFA auf „einen gute Mix aus Ländern, die noch nie eine EM hatten, und denen, die schon einmal ein solches Turnier ausgetragen haben“. Von den bisherigen Ausrichtern hat bereits England mit Wembley seinen Hut für die Halbfinals und das Endspiel in den Ring geworfen. „Ich denke, die UEFA hat uns auf dem Zettel, aber die Konkurrenz wird groß sein“, sagte der Vorsitzende des Englischen Fußball-Verbandes (FA), David Bernstein.

dpa

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