EM 2020

DFB kandidiert mit einer Stadt für zwei Pakete

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Neben Berlin hat sich auch München für die EM 2020 beworben.

München - Eine Stadt für zwei Varianten - mit dieser Marschrichtung geht der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in das Bewerbungsrennen um den Zuschlag als ein Spielort der paneuropäischen EM-Endrunde 2020.

Die Vorgehensweise, einen Kandidaten sowohl für das Paket mit drei Gruppenspielen und ein Viertelfinale einerseits sowie die Finalrunde mit beiden Halbfinals und dem Endspiel andererseits zu nominieren, beschloss das DFB-Präsidium am Freitag auf seiner Sitzung in Frankfurt.

Die Spiele der EM in sieben Jahren finden in 13 Städten in 13 Ländern statt. Aus Deutschland haben bislang München und Berlin Interesse an der Rolle als EM-Spielort angemeldet.

„Wir wollen uns zunächst einmal beide Optionen offenhalten. Außerdem wollen wir abwarten, ob die Türkei den Zuschlag für die Olympischen Spiele bekommt oder sich um die Finalrunde der EURO bewirbt. Mit der Bewerbung für beide Pakete sind wir flexibel und für jeden Fall vorbereitet“, erläuterte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock den Präsidiumsbeschluss.

Ein Spielort für die Vorrunde und ein K.o.-Spiel mit mindestens zwei Heimspielen für das deutsche Team muss ein Stadion mit der Mindestkapazität von 60.000 Plätzen ins Rennen schicken. Für den Spielort der Finalrunde sind 70.000 Plätze vorgeschrieben.

Mitte Mai lädt der DFB interessierte Städte zu einem Workshop nach Frankfurt zur Erläuterung von Details der Bewerbungskriterien ein. Am 30. August will das DFB-Präsidium sich auf einen Kandidaten für die EM-Bewerbung festlegen. Die Frist zur Abgabe einer Kandidatur bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) endet am 12. September.

sid

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