Lahm und Co. mit Rekordprämie

So kassieren die Deutschen für den Titel

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Die Deutschen jubeln auch über eine Rekordprämie.

Rio de Janeiro - Eine Rekordprämie hat den deutschen WM-Helden den vierten Titel nach dem umjubelten Finaltriumph gegen Argentinien noch zusätzlich versüßt.

Eine Rekordprämie von 300.000 Euro hat den deutschen WM-Helden den vierten Titel nach dem umjubelten Finaltriumph gegen Argentinien noch zusätzlich versüßt. Auf diese Summe hatte sich der Spielerrat um Kapitän Philipp Lahm mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) geeinigt. Die Zahlungen an das Trainerteam um Joachim Löw sind nicht bekannt, dürften sich aber in einem ähnlichen Rahmen bewegen.

Für den Titelgewinn schüttet der Verband an den 23-köpfigen Kader insgesamt 6,9 Millionen Euro aus. Das WM-Unternehmen hat den DFB rund 22 Millionen Euro gekostet.

Ein Verlustgeschäft war das Turnier in Brasilien für den DFB aber dennoch nicht. 35 Millionen Dollar (25,75 Milllionen Euro) zahlt der Weltverband FIFA dem neuen Weltmeister. Dazu kommen 1,5 Millionen Dollar (1,1) für die Vorbereitung.

Zum ersten Mal abgesahnt

Mit vergleichsweise äußerst bescheidenen Summen hatten sich die drei weiteren deutschen Weltmeister-Mannschaften begnügen müssen: Die Helden von Bern um Fritz Walter erhielten für den WM-Titel 1954 umgerechnet 1250 Euro plus ein Fernsehgerät. 1974 gab es für das Team um „Kaiser“ Franz Beckenbauer 30.000 Euro plus einen Käfer Cabrio, 1990 waren 65.000 Euro ausgelobt worden.

Erstmals kamen die DFB-Stars in den Genuss dieser Rekordprämie. Schon vor zwei Jahren bei der EURO und bei der Heim-WM 2006 hätte die gleiche Prämien-Regelung wie in Brasilien gegolten, das DFB-Team war jedoch jeweils im Halbfinale gescheitert. Bei der WM 2010 sowie der Europameisterschaft 2008 hatte die Titelprämie bei 250.000 Euro gelegen.

Bei der Weltmeisterschaft vor vier Jahren in Südafrika, als Deutschland Dritter wurde, lag der Gewinn bei 3,8 Millionen Euro. Überschüsse bei Turnieren werden zwischen dem DFB und den deutschen Profivereinen geteilt.

sid

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