WM 2014 in Brasilien: Bierkrieg beigelegt

Brasilia - Der Bierkrieg zwischen dem Fußball-Weltverband FIFA und der brasilianischen Regierung ist seit Mittwoch beigelegt.

Die Präsidentin von Brasilien, Dilma Rousseff, hat das umstrittene Gesetz über den Stadionbierverkauf bei der Weltmeisterschaft 2014 verabschiedet.

Das Gesetz wurde am Mittwoch nach einem langen Kampf mit Abgeordneten und Senatoren gebilligt. Normalerweise ist der Verkauf von Bier in den brasilianischen Stadien verboten. Die FIFA hatte bereits vor mehr als viereinhalb Jahren eine Vereinbarung mit der brasilianischen Regierung abgeschlossen, die diverse Garantien beinhaltet - darunter auch den Verkauf von Alkohol durch den FIFA-Premiumpartner Anheuser-Busch in den WM-Stadien.

„Alkoholische Getränke gehören zu Fußball-Weltmeisterschaften dazu. Wir werden sie auch in Brasilien haben. Entschuldigung, dass ich ein wenig arrogant klinge, aber das ist etwas, was nicht verhandelbar ist“, hatte FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke erklärt, „der Fakt, dass wir das Recht haben, Bier zu verkaufen, muss Teil des Gesetzes sein.“

Das Verbot des Ausschanks von Alkohol in brasilianischen Sportarenen gilt seit 2003, damit sollten Ausschreitungen von Hooligans vor allem bei Fußballspielen verhindert werden. Führende Politiker Brasiliens hatten sich für die Aufrechterhaltung des Banns ausgesprochen.

Der exklusive FIFA-Premiumpartner im Bereich Bier ist seit vielen Jahren die Bierbrauer-Gruppe Anheuser-Busch (Budweiser). Die Abwicklung in Brasilien geht über das Unternehmen AmBev, das zu Anheuser-Busch gehört.

sid

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