WM 2010: Südafrika wartet auf Geld der FIFA

Kapstadt - Ein Jahr und sieben Monate nach der Heim-WM wartet Südafrikas Fußballverband Safa immer noch auf die Auszahlung eines Großteils der Einnahmen.

Dem Gastgeber der WM 2010 stehen umgerechnet etwa 70 Millionen Euro zu, von denen bisher erst 28 Millionen vom Weltverband FIFA auf ein Treuhand-Konto transferiert worden sind. Laut der südafrikanischen Sonntagszeitung „Sunday Times“ ist der enge Terminkalender des FIFA-Generalsekretärs Jerome Valcke für die Verzögerung verantwortlich: Er finde erst im April Zeit für eine Visite am Südzipfel des afrikanischen Kontinents.

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Die noch fehlenden 42 Millionen Euro können erst dann nach Südafrika fließen, wenn es zu einer vollzähligen Treuhänder-Versammlung kommt, der neben Valcke sieben weitere Mitglieder (fünf aus Südafrika, zwei von der FIFA) angehören. Valcke hat die Südafrikaner aber wissen lassen, dass er und seine Kollegen frühestens im April für ein solches Treffen zur Verfügung stehen. „Ich schlage vor, dass wir nach Zürich fliegen und uns dort das Geld selbst abholen“, sagte der ungeduldige Treuhandfonds-Manager Greg Frederick der Zeitung.

Mit dem Geld, durch Zinsen und Spenden auf 100 Millionen Euro aufgestockt, sollen in den nächsten zehn Jahren Fußball-Projekte im ganzen Land finanziert werden - das sogenannte Vermächtnis der WM.

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sid

Rubriklistenbild: © dpa

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